Jul 19, 2021
Jul 19, 2021

Olympische Spiele 2020 in Tokyo: Vorschau zum Fußballturnier der Damen

Wer sind die Favoriten auf den Sieg beim Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020?

Frauenfußball bei Tokyo 2020: Welche Teams könnten einen Überraschungssieg erringen?

Frauenfußball bei Tokyo 2020 – Wettvorschau und Quoten

Frauenfußball bei Tokyo 2020 – Hoffnungsträger auf Medaillen

Olympische Spiele 2020 in Tokyo: Vorschau zum Fußballturnier der Damen

Insgesamt 12 Länder kämpfen im Frauenfußball bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo um Gold, darunter die Weltmeister USA, die Gastgeber Japan und weitere talentierte Teams. Wer sind die Favoriten auf den Sieg beim Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020 und welche Teams könnten einen Überraschungssieg erringen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020: Zeitplan

21.–27. Juli: Gruppenphase

30. Juli: Viertelfinale

2. August: Halbfinale

5. August: Match um die Bronzemedaille

6. August: Match um die Goldmedaille

Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020: Gruppen

Gruppe

Mannschaften

Gruppe E

Kanada, Chile, Großbritannien, Japan

Gruppe F

Brasilien, China, Niederlande, Sambia

Gruppe G

Australien, Neuseeland, Schweden, USA

Die beiden höchstplatzierten Teams aus jeder Gruppe und die beiden besten drittplatzierten Teams rücken ins Viertelfinale vor. Ab diesem Punkt geht das Turnier in die K.o.-Phase, wobei die beiden im Halbfinale unterliegenden Mannschaften um die Bronzemedaille spielen. Deutschland konnten sich als Champions der Olympischen Spiele 2016 in Rio nicht qualifizieren und werden somit ihren Titel nicht verteidigen können.

Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020: Wer sind die Favoriten?

Team

Quoten

USA

1,671*

Großbritannien

6,600*

Brasilien

9,000*

Japan

12,760*

Schweden

15,410*

Kanada

17,600*

Seit das Event im Jahr 1996 Teil der Spiele wurde, wird das olympische Fußballturnier der Damen von den Vereinigten Staaten dominiert. Die USA konnten sich bei ihren sechs Teilnahmen bis heute vier Gold- und eine Silbermedaille sichern und kamen mit Ausnahme von Rio 2016 jedes Mal ins Finale.

Die amtierenden Weltmeister und gleichzeitig das aktuell weltweit auf Nr. 1 stehende Team sind ihrer Form treu geblieben und führen den Wettmarkt mit Quoten von 1,671* auf Gold an. Das ist auch kein Wunder, denn für die Mannschaft um Manager Vlatko Andonovski stehen in Tokyo einige der größten Namen im Frauenfußball auf dem Platz.

Pia Sundhage wird mit der brasilianischen Mannschaft alles daransetzen, ihre dritte Goldmedaille als Trainerin mit nach Hause zu nehmen.

Dazu gehören im Sturm Carli Lloyd, die im Alter von 39 Jahren wahrscheinlich an ihrer letzten Olympiade teilnimmt, und Alex Morgan, die in ihren 180 Spielen für ihr Land beachtliche 110 Tore schießen konnte. Andere wichtige Spielerinnen im Team sind z. B. die Stürmerin Megan Rapinoe, Teamkapitänin Becky Sauerbrunn in der Verteidigung und Julie Ertz im Mittelfeld.

Die Wettmärkte deuten darauf hin, dass das Team aus Großbritannien (mit einer Quote von 6,600*) beim Kampf um die Goldmedaille wohl die größte Gefahr für die USA darstellt. Das Team aus wird von der Trainerin Englands, Hege Riise, angeführt, die sich für das Turnier Spielerinnen aus England, Schottland und Wales ausgesucht hat. Tatsächlich tritt das Team GB erst zum zweiten Mal beim Frauenfußball der Olympischen Spiele an, nachdem es beim letzten und bisher einzigen Mal bei London 2012 ausgeschieden war.

Trotzdem bringt die Mannschaft jede Menge Können und Talent aufs Feld, darunter mehrere Spielerinnen, die mit England bei der Weltmeisterschaft 2019 das Halbfinale erreicht hatten. Die Vizekapitänin und Starspielerin von Manchester City, Steph Houghton, wird die Verteidigung organisieren, während mit Kim Little und Jill Scott erfahrene Optionen für das Mittelfeld bereitstehen.

Im Sturm glänzt für die Briten Fran Kirby, die auf eine fantastische Karriere zurückblickt und in allen Wettbewerben nicht nur 25 Tore erzielt hat, sondern mit beiden „Player of the Year“-Awards von PFA und FWA ausgezeichnet wurde.

Das Team aus Brasilien (9,000*) wird von Pia Sundhage trainiert, die bei diesem Event bereits zwei Mal die USA zur Goldmedaille geführt hat, und zwar bei Beijing 2008 und London 2012. Als Trainerin der Brasilianer hat sie einen vielversprechenden Start hingelegt, denn die aktuellen Champions der Copa América Femenina haben unter ihrer Anleitung gerade einmal zwei der ersten 18 Spiele verloren.

Angesichts der scheinbar nicht zu herausfordernden Gruppe (mit China, den Niederlanden und Sambia) ist wohl zu erwarten, dass die Seleção sich qualifizieren wird. Zu den Talenten der Südamerikaner gehören u. a. die sechsmalige „World Player of the Year“-Spielerin Martha und ihre Kollegin im Mittelfeld Debinha – das Team wird sich also wohl auch vor den meisten anderen Teams im Turnier nicht verstecken müssen.

Fußballturnier der Damen bei Tokyo 2020: Interessante Außenseiter

Es ist anzunehmen, dass Japan (12,760*) auf heimischem Boden ein Auge auf eine Goldmedaille geworfen hat, und in Anbetracht der Quoten hat das Team wohl guten Grund, zuversichtlich zu sein. Auch wenn ihre Leistungen bei der WM 2019 und beim 2020 SheBelieves Cup als enttäuschend gelten, konnten die Japanerinnen 2021 zu gebieterischer Form auflaufen und haben alle fünf ihrer Spiele mit insgesamt 28 Toren gewonnen.

Dazu gehört ein vernichtendes 5-1 gegen Mexiko und ein beeindruckender 1-0 Sieg gegen das ebenfalls an den Olympischen Spielen teilnehmende Australien. Mana Iwabuchi von Arsenal wird den Sturm der Gastgeber anführen; nachdem sie in ihren letzten fünf internationalen Begegnungen sechs Tore geschossen hat, könnte sie ihren Beitrag dazu leisten, dass Japan eine ernsthafte Chance in dem Turnier hat.

Schweden (15,410*) unterlag bei Rio 2016 im Finale und erreichte außerdem bei der WM 2019 das Halbfinale. Das Team gehört sicherlich zu den erfahreneren in diesem Turnier, so gehört beispielsweise Caroline Seger dazu, die bereits 215 Länderspiele absolviert hat und seit 2005 fest zur Nationalmannschaft gehört. Im Mittelfeld steht ihr Kosovare Asllani mit 148 Länderspielen zur Seite, die auf Clubebene bereits für PSG, Manchester City und Real Madrid auf dem Feld stand.

Die Schweden sind weithin als disziplinierte Verteidiger bekannt, gegen die sich nur schwierig spielen lässt, und die in den letzten acht Begegnungen gerade einmal vier Tore einstecken mussten. Noch beachtenswerter ist, dass sie bei einem Freundschaftsspiel gegen die USA im April durch einen späten Elfmeter nur knapp um den Sieg gebracht wurden, was deutlich zeigt, dass sie mit den stärksten Teilnehmern des Turniers mithalten können.

Das Team aus Kanada (17,600*) konnte sich zuletzt bei London 2012 und Rio 2016 eine Bronzemedaille sichern, auch wenn die Chancen darauf, dieses Ergebnis in Tokyo zu verbessern, durch die starken Gegner Großbritannien und Japan in der Gruppe geschmälert wurden.

Mit von der Partie sind gleich mehrere Jungstars, darunter die Torjägerin Jordyn Huitema von PSG, die mit nur 20 Jahren bereits 13 Tore für ihr Land geschossen hat, und die Stürmerin Deanne Rose, die schon an 55 Länderspielen teilgenommen hat. Auch wenn Kanada mehr auf zukünftige Erfolge ausgerichtet zu sein scheint, kann das Team es im Turnier durchaus weit bringen, wenn die Damen es schaffen, in ihrer Gruppe zu bestehen.

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Quoten können sich ändern

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