Jul 22, 2021
Jul 22, 2021

Olympische Spiele 2020: Vorschau auf das Fußballturnier der Herren

Wer sind die Favoriten auf den Sieg beim Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020?

Herrenfußball bei Tokio 2020: Welche Teams könnten einen Überraschungssieg erringen?

Herrenfußball bei Tokio 2020 – Wettvorschau und Quoten

Herrenfußball bei Tokio 2020 – Hoffnungsträger auf Medaillen

Olympische Spiele 2020: Vorschau auf das Fußballturnier der Herren

Einige der talentiertesten jungen Fußballstars werden beim Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020 versuchen, die Goldmedaille in die Hände zu bekommen. Kann Brasilien seinen Titel verteidigen, wird Japan Gold auf heimischem Boden gewinnen oder wird eine andere Mannschaft ganz oben auf das Treppchen steigen? Lesen Sie hier unsere Vorschau auf das Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020.

Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020: Zeitplan

Donnerstag, 22. Juli – Mittwoch, 28. Juli: Gruppenphase

Samstag, 31. Juli: Viertelfinale

Dienstag, 3. August: Halbfinale

Freitag, 6. August: Spiel um die Bronzemedaille

Samstag, 7. August: Spiel um die Goldmedaille

Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020: Gruppen

Gruppe

Mannschaften

Gruppe A

Frankreich, Japan, Mexiko, Südafrika

Gruppe B

Honduras, Neuseeland, Rumänien, Südkorea

Gruppe C

Argentinien, Australien, Ägypten, Spanien

Gruppe D

Brasilien, Deutschland, Elfenbeinküste, Saudi-Arabien

Die beiden bestplatzierten Teams aus jeder Gruppe rücken ins Viertelfinale vor. An diesem Punkt geht das Turnier in die K.o.-Phase, wobei die beiden im Halbfinale unterliegenden Mannschaften um die Bronzemedaille spielen. Jede Mannschaft durfte 22 Spieler aufstellen, darunter nicht mehr als drei, die am oder vor dem 1. Januar 1997 geboren wurden.

Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020: Wer sind die Favoriten?

Team

Quoten

Spanien

2,940*

Brasilien

4,040*

Japan

6,770*

Frankreich

7,060*

Argentinien

10,090*

Deutschland

11,100*

Südkorea

16,140*

Mexiko

21,190*

Spanien führt den Wettmarkt mit knappem Vorsprung als Favorit mit einer Quote von 2,940* an, im Wesentlichen, weil es über eine Mannschaft verfügt, die voller Talente steckt. Cheftrainer Luis de la Fuente hat Spieler wie Unai Simon, Pau Torres, Eric Garcia und Pedri in die Mannschaft berufen, die für ihr Land gerade erst das Halbfinale der Europameisterschaft 2020 erreicht haben, wobei Letzterer sogar die Auszeichnung als Bester Jungspieler des Turniers gewinnen konnte.

Der französische Sturm wird von Andre Pierre-Gignac angeführt und verlässt sich auf seine Erfahrung.

Andere nennenswerte Spieler sind Marco Asensio von Real Madrid, Mittelfeldspieler Dani Ceballos von Arsenal und Stürmer Dani Olmo von RB Leipzig. Die reine Anzahl und Vielfalt der Talente, die Fuente zur Verfügung stehen, sollten es ihm erlauben, seine Mannschaft im engen Zeitplan des Turniers komfortabel durchwechseln zu lassen und alles außer einer Medaille für die Favoriten würde wahrscheinlich als Enttäuschung angesehen werden.

Von der Quote her kommt hinter Spanien gleich Brasilien (4,040*). Der Titelverteidiger triumphierte in Rio 2016 im Finale im Elfmeterschießen gegen Deutschland, um sich sein erstes Fußballgold für die Herren zu verdienen, und daran anlehnend lässt die Mannschaftsaufstellung vermuten, dass das Land scharf darauf ist, diesen Erfolg zu wiederholen. Die Mannschaft wird vom 38 Jahre alten Dani Alves angeführt, der derzeit nach einem Clubwechsel bei Sao Paulo spielt, und seine beachtliche Erfahrung sollte sich im Turnier als wertvoll erweisen.

In gewohnter Weise verfügt Brasilien über mehrere einschüchternde Optionen im Angriff, darunter Matheus Cunha von Hertha Berlin, der in der U23-Auswahl in 19 Spielen 18 Tore erzielt hat, Gabriel Martinelli von Arsenal und Barcelonas ehemaliger Stürmer Malcom. Das Mittelfeld könnte zwar potenziell als Schwachstelle bezeichnet werden, aber die Mannschaft scheint sich im Wesentlichen auf seine großen Talente verlassen zu wollen, um die meisten anderen Mannschaften im Turnier zu überwinden.

Japan (6,770*) wurde in den letzten Jahren zunehmend für eine verbesserte Aufstellung der Jugendmannschaft gelobt, was bedeutet, dass dieses Turnier ein spannender Test für diese Mannschaft werden dürfte. Die Mannschaft ist ausgewogen mit Spielern, die in ihrem Heimatland spielen, und solchen aus europäischen Clubs besetzt und wird von ehemaligen Southampton- und jetzigem Sampdoria-Verteidiger Maya Yoshida angeführt.

Der erwähnenswerteste Spieler der Mannschaft ist aber vielleicht der Mittelfeldspieler Takefusa Kubo von Real Madrid. Er ist für seinen Club bisher zwar noch nicht zum Einsatz gekommen, ist in letzter Zeit aber an Villarreal und Getafe ausgeliehen wurden, wo er gute Leistungen zeigte, außerdem ist er bereits elfmal für die Herrenmannschaft seines Landes aufgelaufen. Neben Ritsu Doan von PSV und Wataru Endo von Stuttgart sollte er dafür verantwortlich sein, dass Japan eins der technisch begabtesten Mittelfeld-Aufgebote ins Turnier schickt.

Frankeichs (7,060*) Mannschaft leidet zwar darunter, dass verschiedene Clubs sich geweigert haben, ihre Spieler für das Turnier zu beurlauben, sie kann aber trotzdem eine starke Aufstellung mit einer talentierten Verteidigung aufs Feld schicken. Tatsächlich haben Timothee Pembele von PSG, Pierre Kalulu von AC Milan und Modibo Sagnan von Real Sociedad produktive Zeiten auf Club-Niveau hinter sich, während der Torhüter Paul Bernardoni bereits für verschiedene der besten europäischen Mannschaften gespielt hat.

Im Angriff ist es offensichtlicher, dass sich die Mannschaft auf Erfahrung verlässt, hier laufen Florian Thauvin, ehemals bei Newcastle United, jetzt Stürmer für Marseille, sowie Kapitän Andre-Pierre Gignac auf. Letzterer ist zwar seit 2016 nicht in der Nationalmannschaft eingesetzt worden, hat aber in der Liga MX konsistent beeindruckende Leistungen gezeigt und in 261 Spielen für Tigres UANL 149 Tore erzielt.

Fußballturnier der Herren bei Tokio 2020: Interessante Außenseiter

Südkorea (16,140*) hat sich in Asien auf Jugendlevel konsistent bewiesen und bei den Asienspielen sowohl 2014 als auch 2018 Gold sowie die U-23-Fußball-Asienmeisterschaft gewonnen. Sie hätten eigentlich bei diesem Turnier 2016 in Rio auch das Halbfinale erreichen sollen, als sie im Viertelfinale, das sie über weite Strecken dominiert hatten, 0:1 gegen Honduras verloren.

Die Mannschaft von Kim Hak-bum spielt überwiegend in Südkorea, die einzigen Ausnahmen sind Hwang Ui-jo von Bordeaux und Lee Kang-in von Valencia. Letzterer gilt vielen als zukünftiges Talent und hat in der letzten Saison in La Liga den Rekord als jüngster Spieler, der in einem Spiel Assists für zwei Tore geleistet hat, aufgestellt.

Die Auslosung hat der Elfenbeinküste (51,430*) zwar eine schwere Gruppe mit Brasilien und Deutschland eingebracht, aber ihre Mannschaft ist mit beachtenswerten Namen gefüllt. Manchester Uniteds Verteidiger Eric Bailly führt eine hintere Reihe an, in der auch Wilfried Singo von Torino und Ismael Diallo von Ajaccio antreten, und da auch Franck Kessie vom AC Milan im Mittelfeld patrouilliert, könnte die Mannschaft defensiv nur schwer zu überwinden sein.

Zu den Angriffsoptionen gehören Baillys Club-Kollege Amad Diallo sowie der erfahrene Stürmer Max Gradel. Soualiho Haidara wird von seiner Mannschaft zwar Höchstleistungen sehen müssen, wenn sie sich in Gruppe D qualifizieren will, aber sollte das der Mannschaft gelingen, scheint ein Erreichen der K.o.-Phase des Turniers möglich zu sein.

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Quoten können sich ändern

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