Mai 19, 2021
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Die besten zehn Momente in der Geschichte der Fußball-EM

Welcher ist der beste Moment in der Geschichte der Fußball-EM?

Ikonische Spiele in der Europameisterschaft

Große Schocks, Golden Goals und mehr

Die besten zehn Momente in der Geschichte der Fußball-EM

Die EM 2020 kommt mit großen Schritten näher und der Markt lässt vermuten, dass die Favoriten England, Frankreich und Belgien unter den Mannschaften sein werden, die am Ende um den Pokal spielen. Vor dem Turnier wollen wir in die Vergangenheit zurückschauen und uns an ein paar der ikonischsten Momente erinnern, die es im Verlauf der 61-jährigen Geschichte des Wettbewerbs gab, darunter die unerwarteten Siege von Dänemark und Griechenland, Paul Gascoignes brillantes Solo-Tor und Spaniens Zeitalter der europäischen Dominanz.

Platz 10: Englands Kummer beim Elfmeterschießen in Wembley



So wie Three Lions (Football’s Coming Home) von Baddiel und Skinner zum Soundtrack der EM 1996 wurde, so wurde Drama beim Elfmeterschießen zum wiederkehrenden Thema für das Turnier der Gastgeber England. Die Mannschaft von Terry Venables schlug zuerst Spanien im Viertelfinale in einem Elfmeterschießen, in dem Stuart Pearce im Elfmeterschießen freudig erregt endlich Revanche für seinen vorherigen Fehlschluss bei der WM 1990 üben konnte.

England musste auch im Halbfinale gegen Deutschland ins Elfmeterschießen, während ein parteiisches Wembley-Stadion zusah, aber diesmal endete es weniger erfreulich, als der Schuss von Englands jetzigem Manager Gareth Southgate von Andreas Köpke gehalten wurde.

Platz 9: Antonin Panenkas berühmter Sieg-Strafstoß bei der EM 1976



Einer der berühmtesten Strafstöße aller Zeiten ist unser nächster Eintrag in dieser Liste. Antonin Panenka schockierte die Welt, als er den Ball kühn direkt in die Mitte des Tores chippte, um den zum Sieg führenden Elfmeter für die Tschechoslowakei gegen Westdeutschland im Finale der EM 1976 zu verwandeln.

Die Technik ist mittlerweile als „Panenka-Heber“ bekannt und wurde immer wieder imitiert, aber nie unter kühneren Umständen als bei einem wichtigen internationalen Finale. Werden wir bei der EM 2020 einen Panenka-Heber sehen?

Platz 8: Marco van Bastens Volley entscheidet die EM 1988



Apropos kühn: Der niederländische Stürmer Marco van Basten schrieb seinen Namen mit seinem Volley in der 54. Minute gegen die Sowjetunion im Finale der EM 1988 in die europäischen Fußball-Geschichtsbücher.

Ruud Gullit hatte die Niederlande in der ersten Hälfte in Führung gebracht, aber als van Basten den Pass von Arnold Muhren in einem Winkel angeflogen kommen sah, der unmöglich zu erreichen schien, streckte er seinen rechten Fuß aus, um den Pokal auf spektakuläre Weise zu sichern.

Platz 7: Das goldene Tor der EM 1996



Das allererste internationale Turnierfinale, das durch die „Golden Goal“-Regel entschieden wurde, sah Deutschland bei der EM 1996 gegen Tschechien antreten.

Patrick Berger hatte Letztere erst mit einem Strafstoß in der zweiten Spielhälfte in Führung gebracht, aber der für Deutschland eingewechselte Oliver Bierhoff wurde zum Nationalhelden, indem er den Ball erst zum Ausgleich und dann in der Nachspielzeit zum Golden Goal ins Netz zimmerte und so zum ultimativen Super-Einwechselspieler wurde!

Platz 6: David Trezeguet macht Frankreichs Comeback vollständig



Vier Jahre später gab es erneut Bedarf für das Golden Goal, um das Finale der EM 2000 zwischen Frankreich und Italien zu entscheiden. Italien hatte erst durch eine Anstrengung von Marco Delvecchio die Führung übernommen und es sah lange so aus, als würde dies das einzige Tor des Spiels bleiben.

Frankreichs Manager Roger Lemerre wechselte dann Sylvain Wiltord und David Trezeguet ein, die in der 93. Minute den Ausgleich bzw. das Golden Goal für den Sieg erzielten, um eine atemberaubende Wendung zu sichern und dafür zu sorgen, dass Frankreich seinem WM-Sieg 1998 einen weiteren Pokal folgen lassen konnte.

Die Golden-Goal-Regel sorgte für unvergessliche Momente, aber dies war das letzte Europameisterschafts-Finale, in der sie zum Einsatz kam.

Platz 5: Paul Gascoignes ikonisches Tor und Jubel



England und Schottland wurden für die EM 2020 in dieselbe Gruppe gezogen. Dies wird ihr erstes Aufeinandertreffen im Turnier seit ihrem Spiel im Wembley-Stadion vor 25 Jahren, das von vielen sprunghaften Talenten bestimmt war.

Von diesen war Englands Paul Gascoigne verantwortlich für beide fesselnde Tore und die unvergesslichen Bilder vom Turnier. „Gazza“ chippte den Ball mit links über Schottlands Verteidiger Colin Hendry und beförderte den Ball dann mit rechts geschickt per Volley in die untere Ecke, bevor er mit seiner berühmten „Zahnarztstuhl“-Routine feierte.

Platz 4: Hal Robson-Kanus magischer Moment lähmt Belgien



Hal Robson-Kanu war zu Beginn der EM 2016 ein nahezu unbeschriebenes Blatt, ging aber als unerwarteter Held von Wales unvergesslichem Sommer daraus hervor. Chris Colemans Mannschaft qualifizierte sich fürs Viertelfinale, in dem sie ein Spiel gegen Belgien erwartete, das Robson-Kanu auf den Kopf stellte, als es 1:1 stand.

Der Stürmer legte einen meisterlich ausgeführten Cruyff-Turn hin, der die belgische Verteidigung völlig überraschte, bevor er den Ball seelenruhig am hilflosen Thibaut Courtois vorbei ins Tor schob. Sam Vokes fügte dem Sieg mit einem Kopfball zum 3:1 für Wales noch mehr Glanz hinzu, aber es war Robson-Kan, dem alle Aufmerksamkeit sicher war.

Platz 3: Spanien dominiert die EM 2012



Auch wenn Pep Guardiolas Barcelona schon mehrere Jahre lang der unangefochten die spanische Liga beherrschende Club war, erreichte die von Spanien verehrte Tiki-taka-Herangehensweise bei der EM 2012 ihren Höhepunkt, genau genommen mit dem Sieg über Italien im Finale.

Spanien beendete das Spiel mit 4:0 als Sieger nach einer Demonstration der Kunst des Passens, Laufens und Interagierens, bei dem es selbst der Linksverteidiger Jordi Alba auf die Torschützenliste schaffte, während die Mannschaft ihre Dominanz im internationalen Fußball mit dem dritten Sieg bei einem wichtigen Turnier in Folge zementieren konnte.

Platz 2: Griechenland trotz bei der EM 2004 allen Wahrscheinlichkeiten



Viele sagen, dass der Gewinn der Premier League 2016 durch Leicester City das größte Märchen war, das es im Fußball je gab. Griechenlands Triumph bei der EM 2004 ist allerdings der erste von zwei Kandidaten mit überzeugenden Argumenten, um dies in Frage zu stellen.

Auch wenn der Mannschaft von Anfang an nicht viel zugetraut wurde, kam sie in einer starken Gruppe mit Gastgeber Portugal, Spanien und Russland weiter, bevor sie im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich überwand und sich ihren Platz im Finale im Elfmeterschießen gegen Tschechien sicherte.

Die griechische Mannschaft stieß im Finale erneut auf Portugal und ihre wildesten Träume wurden wahr, als Angelos Charisteas das einzige Tor des Spiels erzielte.

Platz 1: Dänemark qualifiziert sich nicht für die EM 1992 – und gewinnt sie dann



Griechenlands Triumph kann vielleicht nur von der dänischen Mannschaft überboten werden, die sich ursprünglich gar nicht für das Finale der EM 1992 in Schweden qualifiziert hatte, sich aber einen Platz verdiente, als Jugoslawien aus dem Turnier ausgeschlossen wurde.

Nachdem die Dänen die Niederlande im Halbfinale im Elfmeterschießen besiegt hatten, war es Deutschland, die zwischen ihnen und einem Titel standen, den zu gewinnen gerade mal einen Monat vorher buchstäblich unmöglich schien. Dänemark ging im Finale in den Angriff und ging mit 2:0 als Sieger daraus hervor, um eine der einzigartigen Überraschungen in der Fußballgeschichte abzuschließen.

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