Mai 21, 2021
Mai 21, 2021

Die größten EM-Überraschungen aller Zeiten

Was sind die größten EM-Überraschungen aller Zeiten?

Teams, die bei der EM alle überrascht haben

Große Schocksiege, überraschende Ergebnisse und mehr

Die größten EM-Überraschungen aller Zeiten

Die EM 2020 kündigt sich an, und in allen 24 Teilnehmerländern steigen so auch die Hoffnungen und Erwartungen. Dabei dürfen sie aber nicht vergessen, dass die Fußball-Europameisterschaft schon immer für einige Überraschungen gut war. In diesem Sinne haben wir einen Blick auf einige der größten Überraschungsresultate in der Geschichte des renommierten Turniers zusammengestellt.

Irland feierte historischen Sieg gegen England



Als Irland und England für die EM '88 in dieselbe Gruppe gelost wurden, hatte es bei dieser Paarung fast 40 Jahre keinen Sieg für Irland gegeben. Zwei Jahre nach der berühmt-berüchtigten „Hand Gottes“ von Diego Maradona, die für England im Halbfinale der WM '86 das bittere Aus bedeutete, fuhren die Three Lions als Mitfavorit in die BRD, während Irland als krasser Außenseiter in sein erstes großes Turnier ging.

Teamchef Jack Charlton führte Irland jedoch zu einem auf irischer Seite viel umjubelten 1:0-Sieg, den Ray Houghton durch seinen platzierten Kopfball in der 6. Minute ermöglichte, obwohl England gegen Ende der Partie noch ordentlich Druck machte.

Dieses schockierende Resultat sollte für beide Mannschaften den Turnierverlauf bezeichnen: England wurde mit drei Niederlagen Gruppenletzter in Gruppe 2, während Irland sich ein respektables Unentschieden gegen die Sowjetunion erkämpfte und denkbar knapp das Halbfinale verpasste, für das sich stattdessen die Niederlande qualifizierten. Die Iren schieden jedoch erhobenen Hauptes und mit einem denkwürdigen Sieg aus dem Turnier aus.

Brillanter Brolin bringt England auf den Heimweg



Vier Jahre später bei der EM '92 erlitt England erneut eine enttäuschende Niederlage in der Gruppenphase, diesmal gegen das Gastgeberland Schweden. Nach zwei torlosen Unentschieden gegen Dänemark und Frankreich brauchte Graham Taylors Team im letzten Gruppenspiel einen Sieg gegen Schweden, um sich an die Spitze der Gruppe 1 zu schieben und ins Halbfinale einzuziehen – was auch die allgemeine Erwartung war.

Und die erfüllte das Spiel zunächst auch, als England nach David Platts frühem Tor mit einer 1:0-Führung in die Kabine ging. In der 52. Minute glich jedoch Jan Eriksson für Schweden aus, und Tomas Brolin schockierte den Gegner kurz darauf mit einem absoluten Traumtor.

Nach einer schnellen Passstafette im Mittelfeld brach Brolin bis an die Strafraumgrenze durch und lupfte den Ball mit drei englischen Verteidigern im Nacken gekonnt in den rechten Winkel. Mit diesem vorzüglichen Abschluss schoss sich Brolin unmittelbar in die schwedische Folklore. Der Torschütze selbst sagte: „Das Tor wird in Schweden dauernd gezeigt, und ganz egal, wo ich gerade bin, ich werde immer darüber gefragt.“

Dänemarks Triumph bei der EM '92 als Nachrücker



Zu einem noch größeren Schock kam es später bei der EM '92: Dänemark hatte sich sportlich nicht für das Turnier qualifiziert, sprang dann aber für das ausgeschlossene Jugoslawien ein – und wurde auf wahrlich heldenhafte Weise Europameister!

Richard Møller Nielsens Mannschaft gewann die Gruppe 1 und schoss im Halbfinale die Niederlande mittels Elfmeterschießen aus dem Turnier. Im Finale wartete nun Deutschland, und was vor einem Monat noch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen war, war nun zum Greifen nah. „Danish Dynamite“ begeisterte mit unbekümmertem Angriffsfußball und gewann das Finale mit 2:0 – der phänomenale Schlusspunkt einer der größten Außenseiter-Geschichten in der Geschichte des Fußballs.

Tschechien überrascht Italien



Das altehrwürdige Stadion an der Anfield Road wurde 1996 Schauplatz einer der größten EM-Überraschungssiege, als Tschechien Italien schlug. Pavel Nedved, der später ironischerweise bei Lazio und Juventus zu einem der größten Stars der italienischen Serie A wurde, traf nach fünf Minuten zur tschechischen Führung, bevor Enrico Chiesa für die Azzurri ausglich.

10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff stellte Radek Bejbl die Führung der Tschechen jedoch wieder her. Trotzdem Italien nun Pierluigi Casiraghi und Gianfranco Zola brachte, gelang dem Team der Ausgleich nicht mehr und verpasste dadurch auch den Einzug ins Viertelfinale.

Griechenland verwehrt Portugal den Heim-EM-Triumph



Nach Dänemarks Überraschungstriumph 12 Jahre zuvor schrieb bei der EM 2004 Griechenland seine eigene unvergessliche Außenseiter-Geschichte. Auch wenn der Mannschaft eingangs nicht viel zugetraut wurde, kam sie in einer starken Gruppe mit Gastgeber Portugal, Spanien und Russland weiter, bevor sie im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich ausschaltete und sich per Silver Goal gegen Tschechien ihren Platz im Finale sicherte.

Im Finale trafen Otto Rehhagels Mannen erneut auf Portugal, das mit Cristiano Ronaldo, Deco, Luis Figo und Pauleta einen furchteinflößenden Angriff aufbot. Doch nur Griechenland gelang ein Tor, als in der 57. Minute Angelos Charisteas eine eingeübte Standardsituation kraftvoll einköpfte und damit den den Siegtreffer besorgte.

Island feiert seinen größten Sieg aller Zeiten



Nach einer nicht gerade überzeugenden Gruppenphase zog England bei der EM 2016 als Gruppenzweiter der Gruppe B in die nächste Runde ein und wähnte sich zunächst im Glück, als es auf den Turnierneuling Island traf. Das mit Stars wie Wayne Rooney, Harry Kane und Raheem Sterling gespickte Team unterlag jedoch dem Teamgeist der Nordlichter in einer der größten EM-Blamagen aller Zeiten.

Rooney hielt sich zunächst an den Plan, als er in der 4. Minute einen Elfmeter verwandelte, doch Stellungsfehler in Englands Abwehr ließen Ragnar Sigurdsson schon knapp zwei Minuten später ausgleichen. Die große Überraschung rückte näher, als Joe Hart Kolbeinn Sigthorssons Schuss passieren ließ und Island damit nach 18 Minuten mit 2:1 in Führung ging.

Trotzdem Jamie Vardy und Marcus Rashford als Verstärkungen im Angriff gebracht wurden, hielt Islands Abwehr humorlos dagegen, blockte Angriff um Angriff ab und verhinderte den Ausgleich. Schließlich ertönte der Schlusspfiff, und Island konnte den verdienten Sieg und das beste Ergebnis seiner Fußballgeschichte ausgelassen feiern.

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