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Jun 9, 2021

EM 2020: Wettvorschau Gesamtsieg

Alles, was Sie über die EM 2020 wissen müssen

EM 2020: Favoriten und Quoten

EM 2020 – Wetten auf den Gesamtsieg: Welche könnten die Überraschungsteams werden?

EM 2020: Wettvorschau, Zeitplan, Teams und Spielorte

EM 2020: Wettvorschau Gesamtsieg

Nach der Verschiebung um ein Jahr wird die Euro 2020 nun endlich im Juni beginnen und mit ihr ein Monat unschlagbarer Fußball-Action. Kann Portugal als Titelverteidiger im Turnier, das auf dem gesamten Kontinent stattfindet, seinen Triumph wiederholen? Holt Frankreich nach dem WM-Sieg auch den EM-Pokal? Oder gewinnt England das Finale auf heimischen Boden? Lesen Sie weiter, um sich über unsere Outright-Wettvorhersagen zur diesjährigen EM 2020 zu informieren.

EM 2020: Spielplan

Das Eröffnungsspiel der EM 2020 bestreiten am 11. Juni Italien und die Türkei im Stadio Olimpico in Rom. Zu Ende geht das Turnier am 11. Juli mit dem Finale im Londoner Wembley-Stadion. Wie erwähnt sollte das Turnier ursprünglich im letzten Jahr stattfinden, wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie jedoch verschoben und wird nichtsdestotrotz weiterhin offiziell als UEFA Fußball-Europameisterschaft 2020 bezeichnet.

  • 11.–23. Juni 2021: Gruppenphase
  • 26.–29. Juli 2021: Achtelfinale
  • 2.–3. Juli 2021: Viertelfinale
  • 6.–7. Juli 2021: Halbfinale
  • 11. Juli 2021: Finale

EM 2020: Teams

Das Teilnehmerfeld der EM 2020 besteht aus 24 Teams, die die Gruppenphase in sechs Vierergruppen bestreiten. Die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie die besten vier Drittplatzierten ziehen ins Achtelfinale ein, ab dem der weitere Turnierverlauf im K.O.-System ausgespielt wird. Die K.O.-Spiele werden durch Verlängerund und Elfmeterschießen entschieden, sollte es nach 90 Minuten unentschieden stehen.

Gruppe

Teams

Gruppe A

Italien, Schweiz, Türkei, Wales

Gruppe B

Belgien, Dänemark, Finnland, Russland

Gruppe C

Österreich, Niederlande, Nordmazedonien, Ukraine

Gruppe D

Kroatien, Tschechien, England, Schottland

Gruppe E

Polen, Slowakei, Spanien, Schweden

Gruppe F

Frankreich, Deutschland, Ungarn, Portugal

EM 2020: Spielorte und Stadien

Zum ersten Mal in der Turniergeschichte wird die EM 2020 als paneuropäischer Wettbewerb ohne ein designiertes Gastgeberland oder Gastgeberländer ausgetragen. Insgesamt elf Länder (ursprünglich zwölf) richten die Spiele in den ausgewählten Stadien aus, darunter auch Aserbaidschan und Rumänien, deren Nationalmannschaften sich nicht für das Turnier qualifizieren konnten.

Folglich spielen Dänemark, England, Deutschland, Italien, die Niederlande und Spanien ihre drei jeweiligen Gruppenspiele auf heimischem Boden, während Ungarn, Russland und Schottland derer zwei zu Hause austragen. Die Halbfinalspiele und das Finale finden im Wembley-Stadion statt.

Land

Stadion

Runden

Aserbaidschan

Olympiastadion Baku

Gruppe A und Viertelfinale

Dänemark

Parken, Kopenhagen

Gruppe B und Achtelfinale

England

Wembley-Stadion London

Gruppe D, Achtelfinale (x2), Halbfinale, Finale

Deutschland

Fußball Arena München

Gruppe F und Viertelfinale

Ungarn

Puskás Aréna

Gruppe F und Achtelfinale

Italien

Stadio Olimpico, Rom

Gruppe A und Viertelfinale

Niederlande

Johan-Cruyff-Arena, Amsterdam

Gruppe C und Achtelfinale

Rumänien

Arena Națională, Bukarest

Gruppe C und Achtelfinale

Russland

Krestowski-Stadion

Gruppe B, Gruppe E und Viertelfinale

Schottland

Hampden Park, Glasgow

Gruppe D und Achtelfinale

Spanien

Estadio La Cartuja, Seville

Gruppe E und Achtelfinale

Wer gewinnt die EM 2020?

Team

Quote

FIFA-Weltrangliste

Platzierung bei der WM 2018

England

4,760*

4.

Halbfinale

Frankreich

6,370*

2.

Sieger

Belgien

6,450*

1.

Halbfinale

Deutschland

7,930*

12.

Gruppenphase

Portugal

9,110*

5.

Achtelfinale

Spanien

9,110*

6.

Achtelfinale

Niederlande

11,160*

16.

Nicht qualifiziert

Italien

11,820*

7.

Nicht qualifiziert

Passend dazu, dass England bei diesem Turnier den Pokal auf heimischem Boden holen könnte, liegt England bei den Quoten auf den Gesamtsieg momentan mit 4,760* an der Spitze. Dem Kader wird eine enorme Leistungstiefe zugeschrieben, viele Positionen sind mindestens doppelt hervorragend besetzt, und das Team dominierte in der Qualifikation seine Gegner und erzielte konkurrenzlose 4,63 Tore pro Spiel.

Trainer Gareth Southgate hat sich jedoch noch auf keine feste Aufstellung und Taktik festgelegt, außerdem wurde ihm bei den wenig anregenden Auftritten in der Nations League ein zu defensivlastiges Spiel vorgeworfen. Zudem könnten Englands Hoffnungen zu sehr von Harry Kanes Form abhängen: Der Kapitän der Three Lions hat seit Jahresbeginn 2019 in seinen 18 Länderspielen 14 Tore erzielt.

Belgien konnte die Qualifikation mit einer makellosen Bilanz von zehn Siegen in zehn Spielen abschließen und kassierte insgesamt nur drei Gegentore.

Frankreich (6,370*) hegt die Hoffnung, dass der WM-Sieg dem Team zum Erfolg bei der EM verhilft, wie es schon im Jahr 2000 der Fall war. „Les Blues“ dürften mit einem der ausgeglichensten Kader an den Start gehen und können in allen Bereichen auf große Namen setzen, die mit sehenswerten Offensivaktionen und defensiver Robustheit gleichermaßen zu glänzen verstehen.

Frankreich holte vor drei Jahren in Russland jedoch trotz einer eher zähen Gruppenphase den Titel, und mit Spielen u. a. gegen Deutschland und Portugal wird das Team in Gruppe F schneller in Fahrt kommen müssen, um sich einen weiteren Pokal zu sichern.

Dicht gefolgt sind sie von Belgien mit Trainer Roberto Martinez bei 6,450*. Wie so oft in den letzten Jahren verfügt Belgien über einige Weltklassespieler, von denen wiederum viele im Zenit ihrer Laufbahn stehen, wie etwa Thibaut Courtois, Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku.

Die Qualifikation mutete weiterhin vielversprechend an: mit zehn von zehn Siegen und nur drei Gegentoren. Seit Jahresbeginn 2019 ging Belgien nur einmal als Verlierer vom Platz und schoss im selben Zeitraum in jedem Spiel mindestens ein Tor.

Wie immer ist auch Deutschland (7.930*) mit von der Partie in dem Turnier, das nach 15 Jahren Amtszeit das Ende von Trainer Jogi Löws Tätigkeit als Bundestrainer bedeuten wird. Trotz der Platzierung in er Quotenrangliste versetzt sein Team teilnehmenden Mannschaften weniger in Angst und Schrecken, als es für gewöhnlich der Fall wäre. Nach dem jähen WM-Aus 2018 in der Gruppenphase wurde Deutschland in der Nations League 2018/19 Gruppenletzter und erlitt zuletzt eine schmerzliche 6:0-Niederlage gegen Spanien.

Zwar übertrifft Deutschland traditionell die Erwartungen, wenn diese niedrig ausfallen, doch der Schwachpunkt scheint ganz klar die Abwehr zu sein, die keine großen Namen zu bieten hat.

Portugal (9,110*) ist EM-Titelverteidiger und darf sich seit seinem Triumph 2016 in Frankreich auch Sieger der Nations League nennen. Zuvor war dem Team immer wieder vorgeworfen worden, sich zu sehr auf Cristiano Ronaldo zu verlassen, doch in letzter Zeit hat sich der Kader merklich verbessert und verfügt nun mit Ruben Dias und João Cancelo in der Abwehr sowie Bruno Fernandes und Bernardo Silva neben Ronaldo im Angriff über einige echte Hochkaräter. Auch wenn auf der Bank vielleicht die nötige Tiefe fehlt, wird sich kein Team besonders freuen, wenn es gegen Portugal geht.

Spanien (9,110*) geht mit der Bilanz in die EM 2020, seit 2012 bei großen Turnieren nicht weiter als ins Viertelfinale gekommen zu sein, hat sich jedoch unter Luis Enrique anscheinend eine neue Identität entwickelt. Nach einer Qualifikation ohne Niederlage stand das Team in seiner schweren Nations League Gruppe an der Spitze und zeigte positive Leistungen gegen Gegner wie Deutschland, Portugal und die Niederlande. Die Angreifer Gerard, Ferran Torres und Dani Olmo haben allesamt in ihren ersten Länderspielen beeindruckt und wollen diese Form ins EM-Turnier mitnehmen.

Die Niederlande (11,160*) sind in den letzten Jahren zu einem schwer zu schlagenden Team geworden, das jedoch so manche Schwierigkeiten gegen andere große Teams hatte. „Oranje“ hat seit Jahresbeginn 2018 nur sechs Spiele verloren, musste sich in diesem Zeitraum aber unter anderem England, Deutschland, Frankreich und Italien geschlagen geben. Zwar könnte die relative leichte Gruppe den Weg in die K.O.-Phase ebnen, doch vielleicht mangelt es dem Kader am puren Talent, um bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden.

Nach dem unrühmlichen Verpassen der Qualifikation für die WM 2018 ist Italien (11,820*) unter Roberto Mancini heimlich, still und leise wiedererstarkt. Neben Belgien blieb nur noch Italien in der Qualifikation ohne Punktverlust und drang zudem ins Halbfinale des laufenden Nations League Wettbewerbs ein. Trotz der eher mäßigen Torbilanz ist das Mittelfeld um Jorginho, Marco Veratti und Nicolo Barella bestens aufgestellt, jedem Gegner den Ball streitig zu machen.

EM 2020 – Wetten auf den Gesamtsieg: Welche könnten die Überraschungsteams werden?

Kroatien (27,910*) war der Überraschungsfinalist bei der WM 2018, und obwohl die Form zuletzt eher durchwachsen war, sollte man sich vor diesem Team noch immer in Acht nehmen. Das Mittelfeld um Luka Modric, Mateo Kovacic und Mario Pasalic gehört mit zu den besten Europas, und ein positives Ergebnis gegen England könnte Kroatien an die Spitze der Gruppe D katapultieren. Dafür müsste die Abwehr aber mehr leisten, die seit Beginn des letzten Jahres nur gegen Malta und Zypern ohne Gegentor blieb.

Wales verfügt über mehrere junge Talente, die bereits Erfahrung in der Champions League gesammelt haben.

Die Türkei (54,790*) lieferte sich mit Frankreich einen harten Kampf um den Gruppensieg in der EM-Qualifikation und knöpfte „Les Bleus“ in den beiden Spielen gegeneinander vier Punkte ab. Noch beeindruckender ist, dass die Türken insgesamt nur drei Gegentore kassierten – Topwert gemeinsam mit anderen Teams – und bei jedem Sieg eine weiße Weste behielt. Mit Cengiz Ünder (Leicester City) und dem Abwehrspieler Merih Demiral (Juventus) stehen zwei vielversprechende Talente im Aufgebot, das sich sicher Chancen auf einen Platz unter den ersten zwei in Gruppe A ausrechnet.

Während Wales (81,630*) bei der EM 2016 noch ruhmreich ins Halbfinale einzog, konnte sich das Team nicht für die WM 2018 qualifizieren und muss nun auch noch ohne Trainer Ryan Giggs auskommen, der vom walisischen Fußballverband suspendiert wurde. Nichtsdestotrotz tritt ein ordentlicher Kader an, der des Öfteren bewiesen hat, dass er mehr als die Summer seiner Teile ist. Gareth Bale und Aaron Ramsey fühlen sich auf der großen europäischen Bühne nachweislich wohl, und mit Joe Rodon, Ethan Ampadu und Dan James zählt Wales auf Talente, die bereits Spielpraxis in der Premier League sammeln konnten.

Vergessen Sie nicht, unsere Vorschauen für alle sechs Gruppen bei der EM 2020 zu lesen: Gruppe A, Gruppe B, Gruppe C, Gruppe D, Gruppe E, Gruppe F.

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