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Dez 1, 2017
Dez 1, 2017

Welche Einblicke in das Wetten lassen sich im Klassenzimmer erlangen?

Erfahren Sie, warum die Schule der entscheidende Faktor für den Wetterfolg sein kann

Wie kann der Unterricht an weiterführenden Schulen hilfreich für Wettende sein?

Können Universitäten den Weg zu einer Wettkarriere ebnen?

Welche Einblicke in das Wetten lassen sich im Klassenzimmer erlangen?

Einige Wettende verbringen Jahre damit, ihr Können zu verbessern, um am Ende den Buchmacher zu schlagen. Andere arbeiten zunächst auf eine ganz andere Karriere hin und übertragen dann ihr Wissen auf das Wetten. Menschen gelangen auf ganz unterschiedlichen Wegen zum Wetten, häufig ist der Ausgangspunkt dieser Reise jedoch derselbe: die Schule. Welche Einblicke in das Wetten können Sie also im Klassenzimmer erlangen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Wettende verfügen über die unterschiedlichsten Bildungsprofile. Einige gingen gern zur Schule, andere hassten sie und wieder andere haben vielleicht gar keine Schulbildung genossen. Auch wenn es beim Wetten keinen einheitlichen Hintergrund oder Ansatz gibt, der zu garantierten fortlaufenden Gewinnen führt, gilt ein solides Grundwissen in Kombination mit Lernbereitschaft häufig als Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Der Erwerb dieses Wissens ist das eine, wesentlich entscheidender bei Wetten ist jedoch die korrekte Anwendung dieses Wissens.

Dave aus Kanada, der unsere Artikel regelmäßig liest, hat uns vor kurzem geschildert, wie er in seinem zweiten Studienjahr mit Sportwetten in Kontakt kam. Dave studierte Wirtschaftswissenschaften und war der Überzeugung, dass sein Studium ihm Vorteile beim Wetten eingebracht hätte. Er lernte nicht nur, logischer und rationaler zu denken, sondern lernte auch Konzepte kennen, die sich direkt auf das Wetten übertragen lassen. 

Bestimmte Studienfelder können Wettenden definitiv dabei helfen, einen Vorteil zu finden und profitable Wettangebote zu identifizieren. Allerdings hält auch schon die Grundschulzeit wichtige Lektionen für uns bereit, die dann während unseres Weges durch das Schulsystem weiterentwickelt werden.

Schulanfang: Die Grundlagen

Auch wenn die Teilnahme am Glücksspiel aufgrund gesetzlicher Vorschriften erst ab einem bestimmten Alter erlaubt ist, erhalten wir doch vom Beginn unserer Schulkarriere an (wenn auch indirekt) Informationen zu Themen mit Wettbezug. Schon Erstklässler lernen die Grundlagen der Mathematik, die auch für erfolgreiche Wetten unverzichtbar sind.

Durch das Wissen über Bruch- und Dezimalzahlen verstehen wir, was Wettquoten bedeuten. Auch das Konzept der Wahrscheinlichkeit wird Schülern schon früh vorgestellt. Da Quoten die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses darstellen, müssen Wettende, die Quoten verstehen wollen, auch verstehen, was Wahrscheinlichkeit bedeutet. 

Das Ziel von Wettenden besteht darin, die Ergebniswahrscheinlichkeit (Quote) eines Buchmachers zu bewerten, eine eigene Ergebniswahrscheinlichkeit zu ermitteln und zu wetten, wenn zwischen den beiden eine Abweichung mit positivem Erwartungswert besteht. Während für den Großteil dieses Verfahrens Detailwissen nötig ist, wäre es ohne grundlegendes Wissen über die Wahrscheinlichkeit schlicht unmöglich. 

Die Bedeutung der Algebra-Funktionen, die schon früh in der Schulzeit im Lehrplan auftauchen, sollte nicht unterschätzt werden. Sie müssen extrem weiterentwickelt werden, um beim Wetten tatsächlich von Nutzen zu sein, aufbauend auf diesem Grundwissen können Wettende jedoch komplexere Theorien erfassen, die Funktionsweise von Wettsystemen verstehen und lernen, wie sie ein Vorhersagemodell entwickeln.

Jugend: Weiterführende Schulen

Im Lauf ihrer Schulkarriere beschäftigen sich Schüler intensiver mit der Wahrscheinlichkeitstheorie und verstehen im Teenager-Alter schließlich, was Zufall (und Glück) tatsächlich bedeuten. Auch Statistik wird an weiterführenden Schulen behandelt und Schüler lernen Begriffe wie Standardabweichung und Regressionsanalyse kennen. 

Die Poisson-Verteilung (Berechnung der Wahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse anhand von Durchschnittswerten) wird häufig von erfahreneren Wettenden genutzt, da sich damit (unter anderem) das Ergebnis eines Fußballspiels vorhersagen lässt. Auch wenn sie ein komplizierter Sachverhalt zu sein scheint, lernen Schüler die Poisson-Verteilung im Allgemeinem im Alter von 15–16 Jahren kennen. Dies erfolgt vermutlich nicht im Zusammenhang mit Wetten, aber es handelt sich dennoch um dieselbe Theorie.

Universitäten: Der Weg zur Wettkariere

Die nächste Etappe auf dem Bildungsweg (sofern er fortgesetzt wird) ist die Universität. Dort entscheiden sich Studenten für ein Fachgebiet, in dem sie sich wiederum auf bestimmte Bereiche konzentrieren. Zwar ist es inzwischen sogar möglich, einen Abschluss im Wetten zu erwerben, diese Art von Kursen ist jedoch relativ neu und es gibt andere Abschlüsse, mit denen Sie Ihr Wettwissen ebenfalls voranbringen können.

Die meisten Abschlüsse in Verbindung mit dem Finanzhandel stehen im Zusammenhang mit Wetten. Die Verbindung ist hier offensichtlich. Für die entsprechenden Abschlüsse sind dieselben Fähigkeiten gefragt, die auch beim Wetten nötig sind (Einschätzen von Risiken und Kaufen von Quoten zu einem guten „Preis“). Auch wenn die meisten der Absolventen, die Börsenhändler werden möchten, auch die nötigen Voraussetzungen für Wetten mitbringen (im Grunde wird nur ein anderes Element gehandelt), gibt es diverse weitere Studiengänge mit eindeutigen Verbindungen zum Wetten.

Ein Abschluss im Bereich Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik wäre zweifelsohne hilfreich für jeden, der mit Wetten Geld verdienen möchte. Mit diesem Bildungsniveau können Wettende Modelle zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse auf der Basis vergangener Ergebnisse entwickeln (der Kernpunkt des Wettens) sowie ihre eigenen Kenntnisse testen. 

Wie kann Bildung sonst noch helfen?

Die Mathematik ist ein grundlegender Teil des Wettens, aber bei weitem nicht der Wichtigste. Wer Psychologie studiert oder sich auf Datenwissenschaft spezialisiert hat und auch gern wettet, wird wissen, wie hilfreich Erfahrung in diesen Bereichen sein kann.

Verlustaversion, Spieler-Trugschluss und Heuristik sind Begriffe, die Absolventen eines Psychologie-Studiums vertraut sein werden und bei der Aneignung von Wettwissen sehr hilfreich sein können. Aus diesem Grund ist Verhaltensökonomie (die Kombination von Psychologie und Wirtschaftswissenschaften) vermutlich eines der hilfreichsten Studienfächer im Hinblick auf Wetten.

Die Verbindung zum Finanzhandel ist offensichtlich, da dort dieselben Fähigkeiten gefragt sind, die auch beim Wetten nötig sind (Einschätzen von Risiken und Kaufen von Quoten zu einem guten „Preis“).

Intelligente Wettende wissen, wie hilfreich Informationen beim Wetten sind. Das wirklich Entscheidende ist jedoch die Fähigkeit, diese Informationen zu analysieren und sie lukrativ zu nutzen. Zugang zu umfangreichen Daten ist hier ein guter Ausgangspunkt. Allerdings können Wettende davon nur dann profitieren, wenn sie die Daten richtig verarbeiten und nutzen können. Aus diesem Grund glauben viele, dass R die neueste Innovation in der Sportwetten-Branche ist.

Anwendung dieses Wissens

Der Erwerb dieses Wissens ist das eine, wesentlich entscheidender bei Wetten ist jedoch die korrekte Anwendung dieses Wissens. Vor der Abgabe einer Wette muss eine Vielzahl an Überlegungen angestellt werden und vieles, was Wettende berücksichtigen müssen, wird in keinem Klassenzimmer gelehrt.

Die obigen Beispiele zeigen, wie wir während unserer Schul- und Universitätskarriere viel über das Wetten lernen können, ohne dass uns das überhaupt bewusst ist. Gleichzeitig muss aber erwähnt werden, dass eine fehlende Schullaufbahn nicht als Nachteil gesehen werden sollte. Auch wenn Wettende über Grundlagen in Mathematik, fortgeschrittener Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie verfügen und wissen, warum Psychologie wichtig ist und wie man Daten analysiert, müssen sie trotzdem diszipliniert, engagiert und geduldig sein, um Erfolg zu haben. 

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