Mai 14, 2021
Mai 14, 2021

Die Geschichte der Copa América

Die Wurzeln der Copa América

Wer hat die Copa América am häufigsten gewonnen?

Wer ist Rekordtorschütze der Copa América?

Fakten und Statistiken zur Geschichte der Copa América

Die Geschichte der Copa América

Die 47. Ausgabe der Copa América beginnt am 13. Juni. Wir liefern Ihnen alles, was Sie vor der Copa über das berühmteste Fußballturnier Südamerikas wissen müssen, einschließlich vieler interessanter Statistiken, Zahlen und Fakten aus der Turniergeschichte.

Die Wurzeln der Copa América

Die erste Ausgabe Copa América (damals unter dem Namen Campeonato Sudamericano) fand vom 2. bis 17. Juli 1916 in Argentinien statt, im Rahmen der dortigen Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit. Neben Gastgeber Argentinien traten Brasilien, Chile und Uruguay an. Und Uruguay stand nach allen Spielen an der Spitze und ging als erster offizieller Südamerikameister in die Fußballgeschichte ein

Da die erste Ausgabe so erfolgreich verlaufen war, wurde das Turnier im darauffolgenden Jahr wieder ausgetragen, diesmal in Uruguay, wo das Gastgeberland seinen Titel verteidigen konnte – ohne Punktverlust und Gegentor. Ab 1919 wurde das Turnier jährlich ausgetragen, und Paraguay ersetzte 1921 Chile und griff damit als fünftes Teilnehmerland ins Geschehen ein.

Erstmals fand das Turnier im Jahr 1922 mit fünf Teilnehmern statt. Bolivien und Peru feierten dann 1926 und 1927 ihren jeweiligen Einstand. Die Copa erlitt jedoch einige Unterbrechungen und wurde so zwischen 1929 und 1945 nur siebenmal ausgerichtet, auch weil Teams häufig und aus verschiedenen Gründen fernblieben.

Zum ersten (und bisher einzigen) Mal wurde die Copa América 1959 zweimal im selben Jahr ausgetragen. Nach dem von Uruguay veranstalteten und gewonnenen Turnier von 1967 wurde beschlossen, es bis auf Weiteres ruhen zu lassen – als Gründe für diese Entscheidung gelten mangelndes Interesse und politische Probleme auf dem Kontinent.

CONMEBOL-Teams bei der Copa América

Team

Teilnehmerzahl

Debüt

Argentinien

42

1916

Bolivien

27

1926

Brasilien

36

1916

Chile

39

1916

Kolumbien

22

1945

Ecuador

28

1939

Paraguay

37

1921

Peru

32

1927

Uruguay

44

1916

Venezuela

18

1967

Die Copa América heute

Im Jahr 1975 kehrte das Turnier unter dem Namen Copa América zurück. Von nun an sollten erstmalig alle zehn CONMEBOL-Landesverbände Spiele im Laufe des Jahres austragen, anstatt dass ein Gastgeberland das Turnier veranstaltet. Zudem wurden K.O.-Spiele eingeführt, das heißt, in drei Gruppen kämpften die Teams um den Einzug ins Halbfinale.

Insgesamt acht Länder, die nicht der CONMEBOL angehören, haben an der Copa América teilgenommen.

Außerdem wurde der Turnus auf vier Jahre festgelegt, ab 1987 auf alle zwei Jahre, ab 2001 auf alle drei Jahre und wieder auf alle vier Jahre seit 2015. Seit 1987 wird das Turnier wieder von einem Gastgeberland veranstaltet und üblicherweise im Juni/Juli ausgetragen.

Mexiko und die USA wurden 1993 die ersten Nicht-CONMEBOL-Länder, die zur Teilnahme eingeladen wurden, damit in jeder Gruppe gleich viele Teams an den Start gehen konnten. Diese Ehre wurde seitdem auch Costa Rica, Haiti, Honduras, Jamaika, Japan, Panama und Katar zuteil.

Die Copa América Centenario, eine Sonderausgabe zum 100. Turnierjubiläum, fand 2016 in den USA statt, und war damit die erste Copa América, die nicht in Südamerika ausgetragen wurde. Den Titel bei der jüngsten Ausgabe 2019 holte Gastgeber Brasilien mit einem 3:1 im Finale gegen Peru.

Aufgrund einer Vereinbarung, die Copa América im gleichen Rhythmus wie die UEFA Fußball-EM stattfinden zu lassen, sollte diese Ausgabe eigentlich 2020 stattfinden, wurde dann jedoch infolge der COVID-19-Pandemie verschoben.

Wer hat die Copa América am häufigsten gewonnen?

Mit 15 Titeln liegt Uruguay an der Spitze der Copa-América-Gewinner, den jüngsten davon errang „La Celeste“ 2011. Dicht dahinter folgen Argentinien mit 14 Titeln und Brasilien mit neun.

Kein anderes Team konnte die Copa América mehr als zweimal gewinnen: Chile, Paraguay und Peru triumphierten je zweimal, Bolivien und Kolumbien je einmal. Ecuador und Venezuela können bei zusammen 46 Teilnahmen noch keinen Copa-América-Titel vorweisen. Auch ein Land, das nicht der CONMEBOL angehört, konnte das Turnier noch nicht gewinnen – obwohl Mexiko als Zweitplatzierter 1993 und 2001 ganz nah dran war.

Copa-América-Gewinner

Team

Siege

Jahre

Uruguay

15

1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959 (zweite Ausgabe), 1967, 1983, 1987, 1995, 2011

Argentinien

14

1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959 (erste Ausgabe), 1991, 1993

Brasilien

9

1919, 1922, 1949, 1989, 1997, 1999, 2004, 2007, 2019

Chile

2

2015, 2016

Paraguay

2

1953, 1979

Peru

2

1939, 1975

Bolivien

1

1963

Kolumbien

1

2001

Wer ist Rekordtorschütze der Copa América?

Der argentinische Mittelfeldspieler Noberto Méndez und die brasilianische Legende Zizinho stehen mit je 17 Toren gemeinsam an der Spitze Torschützenliste der Copa América. Méndez erzielte nur zwei seiner 19 Länderspieltore nicht bei einer Copa América, und er führte auch bei der Ausgabe im Jahr 1945 die Torschützenliste an (gemeinsam mit dem Brasilianer Heleno de Freitas) und sein Land zum Titel.

Zizinho (den Pelé als seinen besten Mitspieler bezeichnete) gewann das Turnier zwar nur einmal (1949), gehörte jedoch dem brasilianischen Team an, das im Finale mit den meisten Toren Unterschied gewann (7:0 gegen Paraguay).

Jair da Rosa Pinto (Brasilien, 1949), Humberto Maschio (Argentinien, 1957) und Javier Ambrois (Uruguay, 1957) teilen sich den Rekord für die meisten bei einer einzige Copa América erzielten Tore mit neun, während es nur Héctor Scarone (Uruguay, 1926), Juan Marvezzi (Argentinien, 1941) und Evaristo de Macedo (Brasilien, 1957) gelang, fünf Tore in einem Spiel bei der Copa América zu schießen.

Copa América Torschützenliste aller Zeiten

Spieler

Land

Tore

Norberto Méndez

Argentinien

17

Zizinho

Brasilien

Lolo Fernández

Peru

15

Severino Varela

Uruguay

Paolo Guerrero

Peru

14

Ademir

Brasilien

13

Gabriel Batistuta

Argentinien

Jair

Brasilien

José Manuel Moreno

Argentinien

Héctor Scarone

Uruguay

Fakten und Statistiken zur Geschichte der Copa América

Uruguay hält die Copa-América-Rekorde bei Teilnahmen (44) und bestrittenen Spielen (201), doch Argentinien konnte die meisten Siege feiern (122) und Tore erzielen (462). Argentinien stand mit 28 Mal auch am häufigsten im Finale und gewann damit 50 % seiner Copa-América-Endspiele. Die „Albiceleste“ konnte auch als einzige Auswahl drei Ausgaben in Folge gewinne, und zwar in den Jahren 1945, 1946 und 1947.

Auch in der Kategorie des Punkteschnitts pro Spiel bei der Copa América steht Argentinien mit 2,08 ganz oben.

Guillermo Stabile, der Argentinien zwischen 1939 und 1960 über zwei Jahrzehnte als Teamchef anführte, ist mit sechs Titeln der erfolgreichste Trainer der Geschichte der Copa América. Er hält auch den Rekord für die meisten Spiele eines Trainers bei diesem Turnier (44).

Uruguays Ángel Romano gewann die Copa América zwischen 1916 und 1926 sechsmal und hält damit den Rekord in dieser Sparte – nur bei drei seiner neun Copa-Teilnahmen beendete er den Wettbewerb nicht als Turniersieger. Rekordspieler nach Zahl der Einsätze sind jedoch Chiles Sergio Livingstone und der bereits erwähnte Zizinho, die beide auf 34 Copa-América-Spiele kommen.

Argentiniens Kantersieg gegen Ecuador im Jahr 1942 hält gleich zwei Copa-Rekorde: Das 12:0 ist bis heute der Sieg mit der höchsten Tordifferenz und zugleich konnte kein Team bei der Copa América mehr als 12 Tore erzielen.

Weniger ruhmreiche Rekorde halten die Chilenen (meiste Turnierniederlagen – 86) und Ecuadorianer (meiste Gegentore  – 318). Und vier Teams konnten bisher noch kein Spiel bei der Copa América gewinnen: Jamaika, Japan, Haiti und Katar. Jamaika ist dabei das einzige Team, das bisher kein Tor bei der Copa América bejubeln konnte (bei zwei Teilnahmen in den Jahren 2015 und 2016).

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