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Apr 20, 2018
Apr 20, 2018

Vorschau auf die WM-Gruppe E

Vorschau auf die WM-Gruppe E

Vorhersagen für die WM-Gruppe E

Wer qualifiziert sich in der WM-Gruppe E für das Achtelfinale?

Wettquoten für Gruppe E

Vorschau auf die WM-Gruppe E

Der fünfmalige Weltmeister Brasilien ist der Topfavorit in Gruppe E, aber kann Serbien für eine Überraschung sorgen? Lesen Sie diese Vorschau auf die WM-Gruppe E, um die Expertenanalyse und Vorhersagen zu erhalten, die Sie vor dem Turnier benötigen.

Vorhersagen für die WM-Gruppe E: Was sagen die Quoten?

Vorhersagen für die WM-Gruppe E

Platz

Mannschaft

Über/unter Punkte

1

Brasilien

7,5

2

Serbien

3,5

3

Schweiz

3,5

4

Costa Rica

1,5

 

Brasilien

Elo-Weltrangliste: 1

Pinnacle-Rang aufgrund von WM-Leistung: 1

Bisherige beste Platzierung: Weltmeister (1958, 1962, 1970, 1994, 2002)

Top-Torschütze in der Qualifikation: Gabriel Jesus (7 Tore)

Wichtigster Spieler: Neymar

Quote für ein Weiterkommen in der Gruppe: 1,035*

Quote für den Gewinn der WM: 5,030*

Nach der Enttäuschung bei der Heim-WM ist Brasilien wieder da und möchte es in Russland allen zeigen.

Die Brasilianer absolvierten die Qualifikation ohne jede Mühe und belegten in der traditionell schwierigen Südamerika-Gruppe mit zehn Punkten Vorsprung den ersten Platz. Nach der Marathon-Qualifikationsrunde mit 18 Spielen verfügte Brasilien mit Abstand sowohl über die beste Offensiv- als auch Defensivstatistik.

Hilfreich für Wettende ist, dass der Trainer Tite bereits bekanntgegeben hat, welches Team im Auftaktspiel gegen die Schweiz antreten wird, sofern sich keiner der Spieler verletzt.

Die Startelf ist bekannt für ihre Angriffsstärke. Mit Philippe Coutinho und Neymar schicken die Brasilianer die beiden teuersten Spieler aller Zeiten auf den Platz, während Gabriel Jesus bereits im Alter von 21 Jahren ein gnadenloser Vollstrecker ist. Paulinho verstärkt den Sturm vom Mittelfeld aus und konnte in der Qualifikation sechs Tore erzielen.

Auch die brasilianische Abwehr ist mit klangvollen Namen besetzt. Dani Alves und Marcelo bilden das vermutlich beste Außenverteidiger-Gespann im Turnier und sind zentrale Stützen sowohl für den Angriff als auch die Verteidigung. Das Innenverteidiger-Duo mit Miranda und Marquinhos überzeugt mit Athletik und Ballbeherrschung, während Alisson vom AS Rom einer der weltbesten Torhüter ist.

Die einzigen Sorgen dürfte den Brasilianern die Aufstellung im Mittelfeld machen. Casemiro, Renato Augusto und Paulinho sind ein Ausbund an Energie, sind am Ball aber nicht so sicher wie ihre Pendants aus der spanischen, deutschen und französischen Mannschaft. Dies könnte sich auf den brasilianischen Ballbesitz auswirken und die kreative Last zu stark auf die Schultern von Coutinho und Neymar legen.

In der Gruppenphase sollte dies allerdings kein Problem darstellen. Das schiere Können der brasilianischen Offensivspieler sollte problemlos ausreichen, um die Mannschaft bequem ins Achtelfinale zu führen. Die Schweiz und insbesondere Serbien werden einen guten Leistungstest für die Brasilianer darstellen. In engen Spielen kann die Mannschaft jedoch Talente wie Roberto Firmino und Willian einwechseln, die das Spiel von der Bank entscheiden können.

Brasilien wird alles daran setzen, den Gruppensieg zu holen, um ein mögliches Aufeinandertreffen mit Deutschland, das ihm 2014 eine herbe Niederlage zufügte, im Achtelfinale zu vermeiden. Entsprechend sollte eine Wette auf einen Gruppensieg von Brasilien in Gruppe E zu einer Quote von 1,263* eine relativ sichere Option sein.

Schweiz

Elo-Weltrangliste: 14

Pinnacle-Rang aufgrund von WM-Leistung: 15

Bisherige beste Platzierung: Viertelfinale (1934, 1938, 1954)

Top-Torschütze in der Qualifikation: Haris Seferović (4 Tore)

Wichtigster Spieler: Xherdan Shaqiri

Quote für ein Weiterkommen in der Gruppe: 2,110*

Quote für den Gewinn der WM: 162,150*

Die Schweiz ist inzwischen eine feste Größe bei der WM und konnte sich mit den Spielern ihrer „goldenen Generation“, die U17-Weltmeister wurde, für die letzten drei Turniere qualifizieren.

Die Schweiz wurde in eine sehr schwache Qualifikationsgruppe gelost, in der Portugal als einzige weitere Mannschaft über aktuelle Erfahrung bei einer WM-Endrunde verfügte. Allerdings wurde sie aufgrund der schlechteren Tordifferenz von Portugal auf den zweiten Gruppenplatz verwiesen und musste nervenaufreibende Playoffs gegen Nordirland überstehen.

Die Schweiz rangiert eine Stufe unter den europäischen Top-Teams, ist aber immer in der Lage für eine Überraschung zu sorgen. Der „Alpen-Messi“, Xherdan Shaqiri, war bisher für die Turnier-Highlights verantwortlich. Er erzielte in Brasilien als bisher letzter Spieler drei Tore in einem Spiel der WM-Endrunde (und war damit der 50. Spieler in der WM-Geschichte, dem das gelang) und zeigte bei der EM 2016 einen beeindruckenden Seitfallzieher.

Shaqiri spielt bei seinem Verein Stoke einigermaßen konsistent. Er neigt jedoch allgemein dazu, auf magische Momente eher unauffällige Leistungen folgen zu lassen (die drei Tore gegen Honduras waren seine einzigen in Brasilien), was symptomatisch für das allgemeine Auftreten der Schweiz ist: gelegentliche Überraschungen sind möglich, dauerhaft ist das Team jedoch keine Bedrohung für die Top-Teams.

Für das Überstehen der Gruppenphase werden einige Anstrengungen nötig sein. Es wird der Schweiz kaum gelingen, Brasilien im ersten Gruppenspiel ein Bein zu stellen, und es ist gut möglich, dass sie im zweiten Gruppenspiel gegen Serbien, das der größte Konkurrent um einen Achtelfinal-Platz ist, einem Rückstand hinterherlaufen muss. Eine Niederlage in diesem Spiel könnte das Ende aller Turnierhoffnungen bedeuten, die Mannschaft muss also im richtigen Moment eine Top-Leistung abrufen.

Angesichts des hartumkämpften zweiten Gruppenplatzes ist es gut möglich, dass die Schweiz in Russland nicht das Achtelfinale erreichen wird. Die Quote für ein Scheitern der Schweiz in der Gruppenphase liegt bei  1,740* und könnte sich als durchaus lukrativ erweisen, wenn man davon ausgeht, dass die Schweiz gegen ein immer besser werdendes Serbien unterlegen sein wird.

Costa Rica

Elo-Weltrangliste: 31

Pinnacle-Rang aufgrund von WM-Leistung: 27

Bisherige beste Platzierung: Viertelfinale (2014)

Top-Torschütze in der Qualifikation: Marco Ureña (4 Tore)

Wichtigster Spieler: Keylor Navas

Quote für ein Weiterkommen in der Gruppe: 5,760*

Quote für den Gewinn der WM: 464,300*

Costa Rica war eine der großen Überraschungen in Brasilien. Angesichts einer WM-Gruppe mit drei ehemaligen Weltmeistern wurden Los Ticos kaum Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals eingeräumt, umso überraschender war ihr Gruppensieg.

Auf dem Papier ist die aktuelle Gruppe leichter als die von 2014, allerdings ist die aktuelle Mannschaft auch formschwächer als jene, die in Brasilien so fantastisch abschnitt. Wichtige Spieler, die die Mannschaft damals bis ins Viertelfinale führten, kommen auf Vereinsebene kaum zum Einsatz.

Joel Campbell sorgte im Angriff für Schnelligkeit und Gefahr, hat aber seit 2016 nicht mehr für sein Land getroffen und konnte den in ihn gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden. Christian Gamboa war einer der Starspieler in Brasilien, kam aber bei Celtic nicht zum Einsatz.

Der Spielmacher Bryan Ruiz hat seine besten Jahre vermutlich hinter sich und konnte in der aktuellen Saison bei Sporting Lissabon nur wenig Spielpraxis sammeln. Und der Stürmer und Top-Torschütze aus der Qualifikation, Marco Ureña, spielt in der MLS und damit auf einem geringeren Niveau als seine Pendants in Gruppe E.

Der einzige Spieler, der sich in den letzten vier Jahren weiterentwickelt hat, ist Keylor Navas, der inzwischen Stammtorhüter bei Real Madrid ist. Wenn er seine Heldentaten von 2014 wiederholen kann, hat Costa Rica eine geringe Chance auf ein Weiterkommen in dieser Gruppe.

Aber dennoch sind Los Ticos in jedem ihrer Spiele der Außenseiter. Serbien und die Schweiz haben die besseren Spieler und die Brasilianer werden vermutlich das Tor von Costa Rica belagern. Ein Sieg wäre für Costa Rica schon eine außergewöhnliche Leistung. Folglich könnte eine Wette auf weniger als 1,5 Punkte in der Gruppenphase zu einer Quote von 1,840* eine gute Wahl sein.

Serbien

Elo-Weltrangliste: 24

Pinnacle-Rang aufgrund von WM-Leistung: 27

Bisherige beste Platzierung: Vierter (als Teil von Jugoslawien 1930 und 1962)

Top-Torschütze in der Qualifikation: Aleksandar Mitrovic (6 Tore)

Wichtigster Spieler: Nemanja Matic

Quote für ein Weiterkommen in der Gruppe: 2,160*

Quote für den Gewinn der WM: 212,510*

Mit einer beeindruckenden Qualifikationsleitung konnte Serbien eine Gruppe dominieren, in der sich auch Wales, EM-Halbfinalist von 2016, sowie eine talentierte österreichische Mannschaft befanden.

Serbien ist für seine solide Abwehr mit den erfahrenen Branislav Ivanovic und Aleksandar Kolarov bekannt.

Im zentralen Mittelfeld verfügt das serbische Team über eine Qualität, um die es vermutlich von den meisten anderen WM-Teilnehmern beneidet wird. Nemanja Matic von Manchester United führt hier Regie. Sein Name dürfte allen Fußball-Fans spätestens seit seiner Zeit bei Chelsea ein Begriff sein. An seiner Seite spielen Luka Milivojevic, der „Mr Reliable“ von Crystal Palace, sowie der begehrte Kreativspieler Andrija Zivkovic.

Das Juwel in Serbiens Krone ist Sergej Milinkovic-Savic von Lazio, der zurzeit zu den interessantesten Spielern im Weltfußball gehört. Der 23-jährige Mittelfeldspieler verfügt über die seltene Kombination aus hervorragender Athletik und ausgezeichnetem technischen Können, was ihn zu einer einzigartigen Gefahr für gegnerische Abwehrreihen macht. Da er noch recht neu in der serbischen Nationalmannschaft ist, liegt es jetzt am Trainer Mladen Krstajić, ihn zu integrieren und das Beste aus einem Spieler herauszuholen, der für besondere Turniermomente sorgen könnte.

Serbien spielt für gewöhnlich mit einer 4-2-3-1-Formation, um das Potenzial der Kreativspieler hinter einer einzelnen Sturmspitze optimal zu nutzen. Neben Zivkovic bekleiden Dusan Tadic und Adem Ljajic diese Positionen. All diese Spieler verfügen über eine herausragende Technik und sind in der Lage, gegnerische Abwehrreihen zu knacken.

Auch die Stürmersituation von Serbien sieht inzwischen deutlich besser aus, als dies noch im Januar der Fall zu sein schien. Aleksandar Mitrovic hat zu der Form zurückgefunden, die ihn als Leihspieler bei Fulham auszeichnete, während der junge Luka Jovic in dieser Saison bei Eintracht Frankfurt einen Wert von 0,82 erwarteten Toren pro 90 Minuten erreichte und damit zu erfahrenen Stürmern aufschließen kann.

Die mangelnde Turniererfahrung der Serben könnte allerdings ein Nachteil sein. Zum Glück startet Serbien gegen die schwächste Mannschaft in der Gruppe, Costa Rica, ins Turnier und kann sich so langsam in den Ablauf hineinfinden. Ein Sieg in dieser Begegnung würde sicherstellen, dass sich Serbien mit einem positiven Ergebnis gegen die Schweiz vor dem letzten, schwierigen Spiel gegen Brasilien in einer guten Position befindet.

Angesichts der genannten positiven Faktoren und der vorteilhaften Spielansetzung könnte eine Wette auf ein Weiterkommen von Serbien lukrativ für Wettende sein, die glauben, dass angesichts der spielerischen Qualität die mangelnde Erfahrung sekundär ist.

Nächster Artikel: Vorschau auf die WM-Gruppe F

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