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Jul 3, 2018
Jul 3, 2018

Top 10 der besten Tennis-Momente der letzten 20 Jahre

Pinnacles Top 10 der besten Tennis-Momente der letzten 20 Jahre

Hat es Ihr Favorit in die Liste geschafft?

Top 10 der besten Tennis-Momente der letzten 20 Jahre

Pinnacle feiert seinen 20. Geburtstag und möchte mit dieser Reihe auf die größten Momente unserer beliebtesten Sportarten zurückblicken. Hier sind die Top 10 der Tennis-Momente der letzten 20 Jahre.

Federer gegen Nadal – Wimbledon 2008

Das Top-Duell im Tennis der letzten 20 Jahre hieß Roger Federer gegen Rafael Nadal. Da dürften sich die meisten einig sein. Beide sind mit unglaublichem Talent gesegnet und haben sich bei jedem Aufeinandertreffen einen engen Fight geliefert – auch wenn sie eigentlich auf unterschiedlichen Belägen ihre Stärken haben.

Aus den 39 Matches, die sie bisher gegeneinander austrugen, ging Nadal 23 Mal als Sieger hervor. 12 Mal trafen sie in einem Grand Slam aufeinander. Mit neun Siegen hat Nadal hier die Nase vorn (sechs davon in den neun Grand Slam-Finalen, in denen sie sich gegenüberstanden). 

Das vielleicht größte Match zwischen Federer und Nadal war das Wimbledon-Finale 2008. In einem hochklassigen Fünf-Satz-Match, das insgesamt 4 Stunden und 48 Minuten dauerte, besiegte der Spanier am Ende den fünfmaligen amtierenden Champion Roger Federer. Die begeisterten Zuschauer bekamen Tennis auf höchstem Niveau geboten.

Der 23. Grand Slam-Sieg von Serena Williams

Es gibt nur sehr wenige SportlerInnen, die ihren Sport so dominierten, wie Serena Williams es im Tennis tat. Tiger Woods, Usain Bolt und Floyd Mayweather sind einige Namen, die einem da einfallen. Am 28. Januar 2017 schrieb Serena Williams Tennis-Geschichte.

Williams besiegte ihre Schwester Venus bei den Australian Open 2017 in zwei Sätzen mit 6-4, 6-4 und holte sich ihren 23. Grand Slam-Titel. Damit zog sie an der bisherigen Rekordhalterin Steffi Graf vorbei, die es in der Open-Ära auf 22 Grand Slam-Titel gebracht hatte.

Dieser Rekord wird weder im Männer- noch im Frauenbereich so schnell zu knacken sein – mit ihren 20 bzw. 17 Titeln sind Roger Federer und Rafael Nadal die einzigen, bei denen das in nächster Zeit überhaupt denkbar ist.

Das letzte Match von Andre Agassi

Es fallen nur einige wenige Namen, wenn darüber diskutiert wird, wer der größte Tennisspieler aller Zeiten ist – Andre Agassi gehört definitiv dazu. In seiner 20 Jahre währenden Karriere gewann Agassi jeden Grand Slam-Titel mindestens einmal. Aus 76,05 % seiner 1144 Profi-Matches ging er als Sieger hervor.

Neben seinen Erfolgen auf dem Court trugen auch sein Stil und seine Nähe zu den Fans in aller Welt dazu bei, dass Agassi viel für die Steigerung der Popularität dieser Sportart tat. Angesichts dessen überrascht es nicht, dass sein letztes Match im Jahr 2006 ein sehr emotionales war.

Soderling gegen Nadal – French Open 2009

Jeder schaut gern den Besten der Besten im Ringen um die wichtigsten Trophäen im Sport zu. Aber auch, wenn ein vermeintlicher Underdog seine Chance sucht, hat das seinen Reiz. Als Robin Soderling bei den French Open 2009 gegen Rafael Nadal antrat, hatte den Schweden kaum einer auf der Rechnung (so auch Pinnacle, wo seine Quote bei 36,00 lag, was einer Siegwahrscheinlichkeit von 2,75 % entspricht).

Nadal war auf dem Weg zu seinem fünften French Open-Titel in Folge, was neuer Rekord gewesen wäre, hatte noch kein einziges Match im Roland Garros verloren und seit dem Finale von 2007 keinen Satz mehr abgegeben, als er in der vierten Runde auf Soderling traf. Und dann die Sensation: Soderling schlägt Nadal mit 6-2, 6-7, 6-4, 7-6.

Isner gegen Mahut – Wimbledon 2010

Tennis ist bekanntermaßen eine Sportart, die hohe Anforderungen an die Physis stellt. Es wird mit hoher Intensität gespielt, und den Augen der Zuschauer bleibt nichts verborgen. Wer sich auf Top-Niveau bewegen will, braucht hervorragende Kondition und Technik. 

Bei einem Grand Slam-Turnier spielen Männer fünf Gewinnsätze und Frauen drei. Das heißt, dass die Matches der Männer im Schnitt etwas länger dauern als die der Frauen (2,5 bis 3,5 Stunden bei den Männern und 1,5 bis 3 Stunden bei den Frauen). Das Match zwischen John Isner und Nicolas Mahut in Wimbledon 2010 fiel jedoch völlig aus der Reihe.

Es zog sich über drei Tage hin. Im 138. Spiel des fünften Satzes gelang es Isner am 24. Juni schließlich, das Match mit 6-4, 3-6, 6-7, 7-6 und 70-68 für sich zu entscheiden. Mit 183 Spielen insgesamt und einer Spieldauer von 11 Stunden und fünf Minuten ist Isner gegen Mahut das mit Abstand längste Spiel in der Tennisgeschichte (allein der fünfte Satz hätte gereicht, um den vorherigen Rekord zu knacken).

Djokovic gegen Nadal (Finale der US Open 2013)

Im Profi-Tennis-Zirkus ist die spielerische Qualität so hoch, das jeder Spieler einen Weltklasse-Ball gegen seine Gegner hervorzaubern kann. Häufig werden Punkte durch Unforced Errors entschieden. Für Spieler und Zuschauer ist es jedoch immer spektakulärer, wenn ein Ball so gut kommt, dass ein Return unmöglich ist.

Als Rafael Nadal im Finale der US Open 2013 auf Novak Djokovic traf, spielten beide in einer eigenen Liga – der Umstand, dass beide im ATP-Ranking mehr als doppelt so viele Punkte als alle anderen Spieler hatten, veranschaulicht eindrücklich ihre Dominanz. Am Ende gewann Nadal das spektakuläre Match, aber an einen Punkt wird man sich besonders erinnern.

Justine Henin gegen Venus Williams – US Open 2007

Frauen-Matches bei Grand Slam-Turnieren sind häufig kürzer, stehen den Begegnungen der Männer jedoch in nichts nach. Als Justin Henin im Halbfinale der US Open 2007 auf Venus Williams traf, lieferten sich die beiden im Billy Jean King National Tennis Center eines der größten Matches aller Zeiten. 

Henin schlug Venus Williams glatt in zwei Sätzen – wenige Tage, nachdem sie ihre Schwester besiegt hatte –, aber die reinen Zahlen sagen nicht viel aus. Zu ihren besten Zeiten war gegen die Belgiern kein Kraut gewachsen. Williams gab zwar alles, musste sich aber ein ums andere Mal der berüchtigten einhändigen Rückhand von Henin geschlagen geben.

Ein großartiger Dustin Brown (Challenger-Turnier Bergamo 2016)

Dustin Brown wird nicht als einer der besten Tennisspieler in die Geschichte eingehen, aber mit Sicherheit als einer der unterhaltsamsten. 

Der Deutsch-Jamaikaner mit seinen langen Dreadlocks ist von Haus aus eine auffällige Erscheinung. Und mit seinen Entertainment-Qualitäten setzt er noch einen drauf. Angesichts der vielen Highlights fällt es schwer, sich für einen Schlag zu entscheiden, aber sein hinter dem Rücken geführter Siegschlag beim Challenger-Turnier von Bergamo im Jahr 2016 gehört mit Sicherheit auf einen Platz weit oben auf der Liste.

Andy Murray gewinnt Wimbledon 2013

Seinen ersten Grand Slam-Titel wird ein Tennisspieler nie vergessen. Bei Andy Murray dürfte aber der zweite länger in Erinnerung bleiben. Nach seinem US Open-Sieg von 2012 ging Murray mit großer Zuversicht in die Tour-Saison 2013, die nunmehr seit 77 Jahren gehegte Hoffnung seiner Landsleute zu erfüllen, ein Brite möge endlich mal wieder den Männerwettbewerb auf dem SW19 – dem Center Court in Wimbledon – gewinnen.

Murray, damals 26 Jahre alt, spielte während des gesamten Turniers beeindruckend, und trotz eines recht engen Viertelfinales gegen Fernando Verdasco schien sein Triumph nie wirklich in Gefahr: Im Finale schlug er dann Novak Djokovic glatt in drei Sätzen (6-4, 7-5, 6-4) und konnte ein Jahr nach seiner emotionalen Rede nach dem verlorenen Vorjahrsfinale endlich den ersehnten Pokal in die Luft stemmen.

Schiavone gegen Kusnezowa – Australian Open 2011

Tennis ist eine feine Balance zwischen Anmut, Kraft, Gewandtheit und Tempo. Die nötige mentale und physische Stärke wird dabei mitunter übersehen. Wenn es je ein Match gab, das versinnbildlichte, was für eine Schinderei ein Tennismatch sein kann, so ist das Viertrunden-Match von Francesca Schiavone gegen Swetlana Kusnezowa bei den Australian Open 2011.

Mit einer Spieldauer von vier Stunden und 44 Minuten ist Schiavone gegen Kusnezowa das zweitlängste Frauen-Tennismatch der Geschichte (und das längste bei einem Grand Slam). Für manche ist Isner gegen Mahut die Mutter aller Spiele, aber Schiavone gegen Kusnezowa gilt zu Recht als Klassiker – nicht zuletzt deshalb, weil sich die Italienerin sechs Matchbälle gegen Kusnezowa erspielt, um am Ende 6-4, 1-6, 16-14 zu gewinnen.

Hat es Ihr Favorit in die Liste geschafft? Schicken Sie einen Tweet an @PinnacleSports, und lassen Sie uns wissen, welcher Tennis-Moment Ihrer Meinung nach der beste der letzten 20 Jahre war.

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