Jun 5, 2019
Jun 5, 2019

Vorhersagen zur Fußball-WM der Frauen mit FIFA-Ranglisten

Turnier-Überblick

Die FIFA-Ranglisten verstehen

Mit FIFA-Ranglisten Vorhersagen treffen

Wer sind die Kandidatinnen?

Vorhersagen zur Fußball-WM der Frauen mit FIFA-Ranglisten

Die nationale Fußballsaison mag zu Ende sein, doch in den kommenden Monaten gibt es jede Menge internationaler Action, die mit Spannung aufwartet. Eines der anstehenden Highlights ist die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019. Wie kann man mit FIFA-Ranglisten Vorhersagen zur Fußball-WM der Frauen treffen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Turnier-Überblick

Die achte Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird am 7. Juni in Frankreich angepfiffen und gipfelt einen Monat später, am 7. Juli, im Endspiel. Mit 24 Teams, darunter auch Titelverteidigerin USA, besteht das Format aus sechs Gruppen mit je vier Teams, aus denen die letzten 16 Teams für die K.O.-Runden ermittelt werden.

Die beiden Höchstplatzierten in den sechs Gruppen kommen garantiert ins Achtelfinale, während die restlichen vier Teams aus den besten Drittplatzierten bestehen.

Die allmähliche Erweiterung des Wettbewerbs von gerade einmal zwölf Teams in den ersten Endrunden 1991 über 16 acht Jahre später bis hin zu den aktuellen 24 im Jahr 2015 hat neue Länder an der Spitze der Fußball-WM der Frauen eingeführt.

Die späteren Phasen jedes Turniers sind jedoch einer Handvoll Nationen vorbehalten. Nur zehn verschiedene Länder waren seit der Einführung 1991 unter den letzten vier vertretenen, die USA jedes Mal und Deutschland auch, bis auf zwei Mal.

Auch fünf der sieben Titel gingen an eines dieser beiden Kraftwerke im Frauenfußball.

Durch die Erweiterung der teilnehmenden Nationen gibt es im Wettbewerb immer wieder Länder, die zum ersten Mal mitspielen oder wenig Erfahrung auf der internationalen Bühne haben.

Chile, Jamaika, Schottland und Südafrika reisen zu ihren allerersten Endrunden an, zusammen mit vier anderen, die erst zum zweiten Mal dabei sind. Im Gegensatz dazu sind zehn Teams mindestens zum siebten Mal beim Kampf um die Trophäe dabei und bringen nicht nur Erfahrung mit.

Die FIFA-Ranglistenpunkte verstehen

Die durchschnittliche FIFA-Rangliste der weniger erfahrenen Gruppe von acht Teams, die sich in Frankreich messen werden, liegt bei gerade einmal 1672 – und bei 1941 für die erfahrensten zehn Teams.

Die Unterschiede bei den FIFA-Ranglistenpunkten sind ein geeignetes Mittel, um die Qualitätsunterschiede zwischen den Teams abzuschätzen, insbesondere bei unregelmäßigen oder weniger häufigen Spielzeiten bzw. einer großen Zahl von Freundschaftsspielen.

Mit dem Unterschied bei den FIFA-Punkten zum Spielzeitpunkt und dem tatsächlichen Spielergebnis kann eine Beziehung zwischen den beiden Teams geschätzt werden.

Man kann sich die vergangenen Ergebnisse und implizierten Wahrscheinlichkeiten der Favoritinnen und Außenseiterinnen bei normalen Spielen auf internationaler Ebene an neutralen Austragungsorten wie WM- und EM-Endspiele in den letzten zehn Jahren ansehen.

Solche Ansätze sind hilfreich, wenn sich Teams aus verschiedenen Verbänden bei einem wichtigen Endspiel gegenüberstehen. Sie spiegeln diese Verwendung der Ranglistenposition wieder, um sowohl Spiel-Wettquote als auch Gesamttorzahl abzuschätzen, die ich vor der letzten WM 2015 beschrieben habe.

Ranglistenpunkte versus Implizierte Wahrscheinlichkeiten

Unterschiede bei den Ranglistenpunkten Favoritin Unentschieden Außenseiterin
500 0,91 0,07 0,02
450 0,89 0,08 0,03
400 0,87 0,09 0,04
350 0,85 0,10 0,05
300 0,82 0,12 0,06
250 0,77 0,15 0,07
200 0,72 0,17 0,11
150 0,65 0,19 0,16
100 0,57 0,21 0,22
50 0,48 0,23 0,29
0 0,36 0,28 0,36

Mit FIFA-Ranglisten Vorhersagen treffen

Historisch betrachtet, bedeutet ein Unterschied von 500 FIFA-Punkten an einem neutralen Austragungsort, dass das ranghöhere Team das Spiel in 90 % der Fälle gewinnt. Der durchschnittliche Unterschied von 269 Punkten zwischen relativen Neulingen bei den Endrunden 2019 und den etablierten regelmäßigen Teilnehmerinnen entspricht einer Gewinnrate von fast 80 %.

Daher ist es sowohl bei den einzelnen Gruppenspielen als auch der Turnierwette an sich wahrscheinlich, dass es große Diskrepanzen gibt, insbesondere, wenn die Neueinsteigerinnen auf die etablierten Stars treffen.

Beispielsweise, wenn England und Schottland das Eröffnungsspiel der Gruppe D bestreiten, spricht ein Unterschied von 237 FIFA-Punkten zwischen den Teams für die englische Mannschaft.

„Durch die Erweiterung der teilnehmenden Nationen gibt es im Wettbewerb immer wieder Länder, die zum ersten Mal mitspielen oder wenig Erfahrung auf der internationalen Bühne haben.

Das impliziert, dass ohne Berücksichtigung von Faktoren wie Verletzungen und Erfahrung bei namhaften Turnieren, damit zu rechnen ist, dass England rund 76 % dieser Wettbewerbe und Schottland 8 % gewinnt, der Rest unentschieden.

Scheint ein solcher Ansatz zu zeigen, dass es vorteilhaft ist, sich auf die Seite hoch angesetzter Außenseiterinnen zu schlagen, kann eine alternative Strategie zum Spielmarkt an sich sein, im Handicap auf die Außenseiterin zu setzen. In diesem Fall würde die Außenseiterin zu Beginn ein oder zwei Tore schießen, wenngleich zu reduzierten Quoten, verglichen mit dem üblichen Spielmarkt.

Wer sind die Kandidatinnen?

Der Markt an sich wird von den vier Teams an der Spitze der FIFA-Rangliste angeführt: USA, Frankreich, England und Deutschland.

Das entspricht auch den historischen Trends früherer Endrunden, wo seit der Einführung der Ranglisten die am Wettbewerb teilnehmenden Spitzenpositionen in drei von vier Jahren gewonnen haben und die Finalistinnen direkt vor Beginn des Wettbewerbs mindestens Platz 4 der FIFA-Rangliste innehatten.

Alle vier scheinen gut für den Turnierspielplan positioniert zu sein, obwohl es kleine Unterschiede zwischen den vier großen Kandidatinnen gibt.

Das deutsche Team ist das jüngste unter den Spitzenreiterinnen mit einem Altersdurchschnitt von 25 bis 26  und auch das unerfahrenste, mit durchschnittlich nur 34 Länderspielen. Im Gegensatz dazu haben die USA elf Spielerinnen über 30 und ein Durchschnittsalter von über 28, dafür eine Fülle von Erfahrung, wie sich an 80 Länderspielen im Mittel pro Teammitglied zeigt.

Das Turnierformat, bei dem die 16 Endrundenteams aus den besten drittplatzierten Gewinnern gebildet werden, ist nicht ganz überschaubar. In einem Folgeartikel werden wir daher das gesamte Turnier mit diesen Bewertungssystemen und einem Monte-Carlo-Ansatz simulieren, um zu sehen, wo es Mehrwert gibt.

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