Aug 19, 2020
Aug 19, 2020

Wer wird 2020/21 Meister in der Premier League?

Wer wird 2020/21 Meister in der englischen Premier League?

Wird Liverpool seinen Titel verteidigen?

Hilfe bei Ihren Tipps bezüglich der Plätze 1 bis 4 in der Premier League

Hat Leicester eine Chance auf einen Platz unter den ersten vier?

Wer wird 2020/21 Meister in der Premier League?

Die Premier League-Saison 2020/21 beginnt am 12. September. Andrew Beasley analysiert, was uns die Statistiken der letzten Saison über die heißesten Anwärter auf den Titel verraten. Wer wird Meister in der Premier League? Lesen Sie weiter, um Ihre Prognosen bezüglich des Meisters und der ersten vier Plätze in der Premier League mit Faktenwissen zu untermauern.

Titelprognosen für die Premier League-Saison 2020/21

Infolge der anhaltenden COVID-19-Pandemie, die in der letzten Saison für eine dreimonatige Unterbrechung sorgte, wird die Spielpause zwischen der Saison 2019/20 und der kommenden Premier League-Saison 2020/21 viel kürzer als sonst ausfallen. Das gibt den Teams vor Saisonbeginn deutlich weniger Zeit, ihre Mannschaft zu verstärken (auch wenn das Transferfenster bis zum 5. Oktober geöffnet bleibt) und Vorbereitungsspiele zu organisieren, in denen sie taktische Änderungen testen können.

Das lässt vermuten, dass sich zwischen neuer und alter Saison nicht viel ändern wird. Das heißt, dass wir die Daten der letzten Saison heranziehen können, um vorherzusagen, wer in der kommenden Spielzeit gut oder schlecht abschneiden wird. Hier ist ein Ausblick auf den Kampf um oberen Plätze in der Premier League-Tabelle.

Wer sind die Titelfavoriten für die Premier League-Saison 20/21?

Glaubt man den Buchmachern, wird das Titelrennen erneut ein Zweikampf werden. Zwar hat Manchester United in der letzten Saison einen starken Endspurt hingelegt und Chelsea hat sich mit Hochkarätern wie Timo Werner und Hakim Ziyech verstärkt, aber die Quoten sagen, dass es erneut auf einen Zweikampf zwischen Manchester City und Liverpool hinauslaufen wird.

Manchester City muss wirksamer auf Rückstände reagieren als in der letzten Saison.

Dem Markt zufolge haben City und der Titelverteidiger Liverpool eine Chance von rund 44 % bzw. 35 %, im nächsten Mai den Meisterpokal in die Höhe zu stemmen. Keines der anderen Teams kommt auf eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 10 %.

Oberflächlich betrachtet favorisieren die xG-Statistiken (Expected Goals) das Team von Pep Guardiola. Den Daten von FiveThirtyEight zufolge hatte City über die gesamte Saison eine um den Wert 24 bessere xG-Differenz als Liverpool. Geht man davon aus, dass ein Team ein Spiel gewinnt, wenn es mindestens 0,5 Expected Goals mehr als sein Gegner aufweist, dann müsste City die Liga eigentlich mit acht Punkten Vorsprung auf Liverpool gewonnen haben.

In den Gesamtzahlen von City für die Saison verbergen sich aber noch andere Wahrheiten. Das Team gewann häufig mit hoher Tordifferenz (sowohl, was die Expected Goals als auch die tatsächlich erzielten Tore angeht) – allerdings erst, als die Spiele bereits entschieden waren. City ist Meister darin, den Druck hochzuhalten, wenn sie bereits mit einigen Toren führen.

Schlechter sah es hingegen aus, wenn sie in Rückstand lagen. Laut Understat lag die Expected Goal-Differenz von City bei Niederlagen mit einem Tor bei nur bei 0,82 pro 90 Minuten. Das legt nahe, dass man häufig nicht dominant genug war, um ein Spiel zu drehen.

Und genau darin lag in der Saison 2019/20 die große Stärke von Liverpool – vor allem bis zu dem Zeitpunkt, als ihnen die Meisterschaft bei noch sieben ausstehenden Spielen nicht mehr zu nehmen war. Ihre statistischen Werte waren relativ konstant, unabhängig davon, ob sie in einem Spiel führten, hinten lagen oder es Unentschieden stand. Das gab ihnen einen Vorteil gegenüber ihren Titelrivalen.

Und das spiegelte sich auch in ihren Ergebnissen wider: Liverpool lag in der letzten Saison in zehn Premier League-Spielen im Rückstand und gewann davon noch sechs Spiele. City hingegen drehte nur drei von 13 Spielen, in denen man in Rückstand geraten war.

Auch was die Schüsse aufs Tor angeht, hatte das Team von Jürgen Klopp klar die Nase vorn. Liverpool hatte in 34 seiner 38 Spiele mehr Schussversuche aufs Tor als der jeweilige Gegner; bei City war das nur in 31 Spielen der Fall. Zudem wurde City in sechs Spielen klar besiegt; bei Liverpool waren es nur drei.

Zwar ist City angesichts seiner immensen Angriffsstärke ein würdiger Titelfavorit, wenn es nicht wirksamer auf Rückstände reagiert als 2019/20 hat Liverpool aber dennoch gute Chancen, seinen Titel zu verteidigen.

Wenn Sie auf diesem Markt nach einer lukrativen Außenseiter-Wette suchen, scheint den Statistiken zufolge Chelsea die vielversprechendere Wahl als der eigentliche dritte Favorit Manchester United zu sein.

Die Blues waren sowohl bei den oben genannten xG-Werten als auch bei den Schüssen aufs Tor die bessere der beiden Mannschaften und wären in der letzten Saison wohl komfortabler Dritter geworden, wenn ihnen am Ende nicht die Puste ausgegangen wäre.

Der Neuzugang Timo Werner dürfte definitiv eine Verstärkung sein, weil er verteilt über seine vier Jahre bei RB Leipzig laut Understat neun Tore mehr als erwartet schoss. Viel wird deshalb davon abhängen, ob Kepa Arrizabalaga seine Leistung im Tor verbessern kann oder es Frank Lampard gelingt, einen besseren Torhüter zu verpflichten. So oder so, ihre Statistikwerte besagen, dass ihre Chancen besser als die von United stehen.

Prognosen bezüglich der Plätze 1 bis 4 für die Premier League-Saison 2020/21

Logischerweise sind die bisher genannten Teams die Favoriten auf das Erreichen der ersten vier Plätze. Besteht dennoch Hoffnung für Mannschaften wie Tottenham, Arsenal oder ein ganz anderes Team?

Schaut man sich die Statistiken der letzten Saison an, dann hat Leicester die besten Chancen, in die Phalanx der „Big Six“ einzudringen.

Die beiden Teams aus Nordlondon sind gestützt auf die Zahlen der letzten Saison schwerer einzuschätzen, weil beide im Verlauf der Saison 2019/20 ihren Trainer gewechselt haben. Legt man die Spiele seit der Verpflichtung von José Mourinho zugrunde, war Tottenham viertbestes Team der Liga. Und auch Arsenal schlug sich besser als einige seiner scharfen Konkurrenten, seit Mikel Arteta die Mannschaft trainiert.

Dennoch ist nicht daran zu rütteln, dass beide Clubs in der letzten Saison triste Zahlen aufzuweisen hatten – ob mit oder ohne ihre derzeitigen Übungsleiter. Legt man ihre xG-Werte zugrunde, müssten beide Teams im Niemandsland der Tabelle gelandet sein. Schaut man sich die jeweiligen Werte für die Schüsse aufs Tor an, sieht es noch düsterer aus.

Laut den Quoten sind Leicester und Wolverhampton zwar hinter den traditionellen „Big Six“ nur „Best of the rest“, ihre Statistikwerte waren in der Saison 2019/20 aber viel besser als die von Tottenham und Arsenal.

Einen noch größeren Erfolg hat sich Leicester durch die schlechte Rückrunde verspielt – zählt man nur die letzten 19 Spiele, würde sich Leicester in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden. Ihre xG-Werte blieben jedoch über die gesamte Saison hinweg ziemlich hoch und ihre Erfolgschancen hängen stark davon ab, inwieweit es Brendan Rogers gelingt, dies auch in gute Resultate umzumünzen.

Die Wolves hingegen entschieden in der letzten Saison viele knappe Spiele zu ihren Gunsten. Ob ihnen in der neuen Saison dieses Glück hold bleibt, steht zu bezweifeln. Zudem müssen sie eine anstrengende Saison 2019/20, die sich letztlich über 13 Monate hinzog, körperlich wegstecken.

Manchester City, Liverpool, Manchester United und Chelsea führen diesen Markt an und es spricht viel dafür, dass sie am Ende der Saison tatsächlich die ersten vier Plätze belegen. Schaut man sich die Zahlen der letzten Saison an, dann hat Leicester die besten Chancen, in diese Phalanx einzudringen.

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Quoten können sich ändern

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