Nov 1, 2016
Nov 1, 2016

Wie neue Fußballregeln Premier-League-Wetten beeinflussen

Wie neue Fußballregeln Premier-League-Wetten beeinflussen
Vor dem Start der Premier-League-Saison 2016/17 gab es einige wichtige Regeländerungen. Diese neuen Regeln könnten die Anzahl an Strafstößen und Gelben Karten in einem Spiel erhöhen und die Anzahl an Roten Karten im Verlauf der Saison verringern. Hier erfahren Sie mehr über diese neuen Regeln und ihren Einfluss auf Premier-League-Wetten.

Nach 18-monatiger Diskussion gab das International Football Association Board (IFAB) über 95 Änderungen der Fußballregeln bekannt. Einige davon wurden bereits bei der EM 2016 getestet. Zwar werden die Richtung, in die der Ball beim Anstoß gespielt wird, die Farbe der Unterwäsche der Spieler und auf dem Platz behandelte Verletzungen keinen direkten Einfluss auf Wetten haben, andere neue Regeln jedoch sehr wohl.

Halten im Strafraum

„Halten” ist laut Definition der English Football Association jede Aktion, die ein Trikotziehen, Blockieren bzw. Sperren umfasst, und diese Regel soll von den Schiedsrichtern in der Premier League strenger durchgesetzt werden. Zwar kommt es nicht nur bei Eck- und Freistößen zu diesem Regelverstoß, jedoch ist das Halten im Strafraum bei Standardsituationen besonders häufig.

Bisher wurden in der aktuellen Premier-League-Saison 31 Strafstöße gegeben. Sechs davon wurden wegen „Haltens“ im Strafraum gepfiffen. Kluge Wettende sollten diese höhere Wahrscheinlichkeit von Strafstößen in einem Spiel und ihren Einfluss auf die Gesamtzahl an Toren berücksichtigen.

Zwar ist die Anzahl an Strafstößen nicht um ein hohes Maß gestiegen, doch falls die Schiedsrichter die Regel weiterhin konsequent umsetzen, könnte es in der ganzen Saison 25 zusätzliche Strafstöße geben. Das ergibt eine Prognose von 131 Strafstößen in der Premier League bis Saisonende – genau 25 mehr als in der Rekordsaison 2009/10 (106).

Ende der Dreifachbestrafung

Das Verhindern einer klaren Torchance wurde in der Premier League bisher mit einem Elfmeter, einer Roten Karte und einer Drei-Spiele-Sperre für den foulenden Spieler geahndet – daher der Name „Dreifachbestrafung“. Diese Regel wurde jetzt jedoch geändert.

Diese Änderung könnte im Saisonverlauf zu weniger Roten Karten führen und möglicherweise die Wahrscheinlichkeit senken, dass Teams einen Nachteil aufgrund eines Platzverweises erleiden.

Falls das Verhindern einer klaren Torchance nicht absichtlich erfolgt – der Schiedsrichter es für unbeabsichtigt hält – erhält der foulende Spieler lediglich die Gelbe Karte. Es gibt weiterhin einen Strafstoß, doch der foulende Spieler wird nicht mehr des Feldes verwiesen und gesperrt.

Bisher gab es in der Premier League acht Rote Karten. Das ergibt auf die Saison hochgerechnet 34 Rote Karten, also wesentlich weniger als die 59 in der Saison 2015/16, 71 in 2014/15 und 53 in 2013/14. Diese Änderung könnte im Saisonverlauf zu weniger Roten Karten führen und möglicherweise die Wahrscheinlichkeit senken, dass Teams einen Nachteil aufgrund eines Platzverweises erleiden.

Spielerverhalten

Das Verhalten der Spieler gegenüber dem Schiedsrichter ist seit Langem ein Thema im Fußball. Verbales Widersprechen, Diskutieren mit dem Schiedsrichter und auf die Offiziellen zulaufen, um eine Entscheidung anzufechten, werden mit einer Gelben Karte bestraft. Ein Spieler, der den Offiziellen auf aggressive Weise entgegentritt oder beleidigende bzw. anstößige Äußerungen macht, wird mit der Roten Karte bestraft.

Gelbe Karten können für Wettmodelle aus verschiedenen Gründen von großem Wert sein. Dass zwei Gelbe Karten in einem Spiel zu einem Platzverweis und insgesamt zehn Gelbe Karten zu einer Sperre führen, sind zwei eindeutige Beispiele. Wettende sollten zudem Veränderungen im Spielstil, in der Taktik und bei den Auswechslungen berücksichtigen, die eine Karte verursachen kann.

Bis zum 10. Spieltag wurden in der Premier League 337 Gelbe Karten gezeigt – daraus ergibt sich eine Prognose von 1.423 Gelben Karten in der gesamten Saison. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber 1.185 in der Saison 2015/16, 1.359 in 2014/15 und 1.015 in 2013/14.

Auch wenn diese neuen Regeln in der Premier League gerade erst eingeführt wurden, lohnt es sich, sie zu berücksichtigen und ihren möglichen Einfluss auf Wetten weiter zu analysieren. Wettende, die in der Lage sind, einen potenziellen Einfluss zu quantifizieren, würden einen Vorteil gegenüber den Buchmachern erhalten und somit die Möglichkeit, ihren Gewinn zu steigern.

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