Mai 22, 2019
Mai 22, 2019

Vorschau auf die Copa America 2019

Quoten für den Gewinn der Copa America 2019

Treffen von Prognosen zur Copa America

Wer gewinnt die Copa America 2019?

Vorschau auf die Copa America 2019

An der Copa America 2019 nehmen die zehn Mitglieder des südamerikanischen Fußballverbandes CONMEBOL und zwei Gastmannschaften teil. Wie hoch sind die Quoten für Wetten auf den Sieger der Copa America? Was sollten Wettende bei ihren Prognosen zur Copa America 2019 bedenken? Warum ist Brasilien der Favorit auf den Gewinn der Copa America 2019? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Quoten für den Gewinn der Copa America 2019

Quoten für den Gewinn der Copa America 2019

Mannschaft

Quote

Implizierte Wahrscheinlichkeit (%)

Brasilien

2,350

42,6

Argentinien

4,800

20,8

Uruguay

8,500

11,8

Chile

11,000

9,1

Kolumbien

10,000

10

Peru

19,000

5,3

Paraguay

27,000

3,7

Ecuador

31,000

3,2

Venezuela

36,000

2,8

Japan

37,000

2,7

Bolivien

51,000

2

Katar

76,000

1,3

 

Gruppen der Copa America 2019

Copa America – Gruppe A

Copa America – Gruppe A

Bolivien

Brasilien

Peru

Venezuela

Copa America – Gruppe B

Copa America – Gruppe B

Argentinien

Kolumbien

Paraguay

Katar

Copa America – Gruppe C

Gruppe C

Chile

Ecuador

Japan

Uruguay

Prognosen zur Copa America 2019: Was sollten Wettende bedenken?

Heimvorteil

In der südamerikanischen WM-Qualifikation beträgt das Verhältnis zwischen Heim- und Auswärtssiegen 3 zu 1. Mannschaften wie Ecuador und Bolivien, die Vorteile bei Spielen in großer Höhe haben, sind außerhalb ihrer Heimatländer weniger stark einzuschätzen.

Gastgeber Brasilien hat bereits einige Erfahrung mit Turnieren im eigenen Land. Das vernichtend mit 1:7 gegen Deutschland verlorene Halbfinale der WM 2014 war die erste Heimniederlage in einem Pflichtspiel seit der Copa America 1975 bzw. nach 63 nicht verlorenen Spielen.

Das erste Mal trug Brasilien das Turnier vor genau 100 Jahren aus. Bei allen vier Endrunden, die bisher in Brasilien ausgetragen wurden, holte sich der Gastgeber den Pokal.

So könnte nach dem Turnier im eigenen Land das zwölfjährige Warten auf einen großen Titel beendet sein – eine ungewöhnlich lange Zeit für die erfolgreichste Fußballnationalmannschaft der Welt.

Teams im Übergang

Dieses Turnier bietet vielen seiner Teilnehmer die Chance, eine Mannschaft aufzubauen, die die anstrengende Qualifikation für die WM 2022 bestreiten kann.

Es könnte die letzte Copa America für die in die Jahre gekommenen Spieler der chilenischen Mannschaft sein. Der Titelverteidiger verdankt seine Erfolge einem lange bestehenden Kern der Mannschaft, aber das Verpassen der WM-Endrunde 2018 hat vielleicht schon gezeigt, dass die besten Spieler ihren Zenit überschritten haben. Arturo Vidal, Alexis Sanchez, Gonzalo Jara und Gary Medel sind mittlerweile alle über 30. Somit dürfte das Team kein Favorit auf den Titel sein.

Die Mannschaft von Peru hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Bei der WM 2018 trat sie überzeugend auf, aber ihre besten Offensivkräfte Jefferson Farfan und Paolo Guerreiro sind zusammen 69 Jahre alt.

Uruguay, der Gewinner der Copa 2011, ist mit dem Altern seiner Stars wie Diego Godin, Edinson Cavani und Luis Suarez viel besser zurechtgekommen. Während diese Spieler immer noch stark genug sind, um ihren Beitrag zum Erfolg des Teams zu leisten, scheint die junge Generation, angeführt von Jose Giminez, Lucas Torreira und Rodrigo Bentancur, gut genug für Titelchancen in den kommenden Jahren zu sein.

Gastgeber Brasilien verfügt erneut über eine starke Mannschaft mit einem Mix aus etablierten Superstars im besten Alter und aufstrebenden Kräften wie Richarlison und David Neres.

Argentinien gilt als größter Mitfavorit. Wie immer hängt viel von Lionel Messi ab, aber auch von Giovani Lo Celso, der im Aufgebot für Russland rätselhafterweise fehlte, und anderen Stürmerstars wie Aguero und Dybala verspricht man sich viel. Wenn Spieler wie Lo Celso, Dybala, Lautaro Martinez und Rodrigo De Paul Messi endlich einmal dabei helfen können, bei einem Turnier das Beste aus sich herauszuholen, kann Argentinien das Turnier gewinnen.

Kolumbien beginnt unter Carlos Queiroz eine neue Ära. Das Team hat bisher erst zwei Spiele mit seinem neuen Trainer bestritten, und es wird interessant sein zu sehen, wie es beim Turnier aufgestellt ist. Wenn Queiroz von Anfang die richtige Formel findet, kann die Mannschaft zu einem Geheimtipp werden. Eine relativ leichte Gruppe sollte ihr helfen, vor der KO-Runde schnell im Turnier Fuß zu fassen

Venezuela wird neben seinen bewährten Kräften durch Schlüsselspieler aus der Mannschaft verstärkt, die bei der letzten U20-WM überraschend bis ins Finale vorgestoßen ist.

Wie schneiden die Gastmannschaften ab?

Um den Wettbewerb spannender zu machen, werden regelmäßig Gastmannschaften zur Copa eingeladen. Mexiko hat an jeder Endrunde seit 1993 teilgenommen, aber ist diesmal nicht dabei. Stattdessen treten Japan – erstmals wieder seit 1999 – und der nächste WM-Gastgeber Katar an.

Gastmannschaften bei der Copa America

Gastmannschaften bei der Copa America

Mannschaft

Jahr

Bestes Ergebnis

Mexiko

1993-2016

Zweiter (1993, 2001)

USA

1993, 1995, 2007, 2016

Vierter (2016)

Costa Rica

1997, 2001, 2004, 2011, 2016

Viertelfinale (2001, 2004)

Japan

1999, 2019

Gruppenphase

Honduras

2001

Dritter

Jamaika

2015, 2016

Gruppenphase

Panama

2016

Gruppenphase

Katar

2019

Bisher keine Teilnahme

 

Japan spielte eine hervorragende WM 2014 und könnte sich in der Gruppenphase als unangenehmer Gegner für Chile, Ecuador und Uruguay erweisen. Zu beachten ist nach seinem Wechsel in den Mittleren Osten für 35 Millionen € sicherlich Shoya Nakajima. Vor diesem Transfer war der linke Flügelstürmer einer der herausragenden Spieler der portugiesischen Liga, obwohl er nur für Portimonense spielte, und wurde unerklärlicherweise nicht in das japanische WM-Aufgebot für 2018 berufen.

Katar besitzt keine vergleichbaren Talente wie Japan, ist aber nach dem Sieg im Finale 2019 gegen ebendiesen Gegner amtierender Asienmeister. Es wird interessant sein zu beobachten, ob die katarische Mannschaft auch auf höherem Niveau mehr sein kann als die Summe ihrer Teile. Die Gruppenspiele gegen Argentinien und Kolumbien werden jedoch Tests sein, die sie nach allgemeiner Erwartung nicht bestehen wird.

Katar ist gegen den wahrscheinlich leichtesten Gruppengegner Paraguay Außenseiter mit einer Siegquote von 6,510*.

Qualifikation der Gruppendritten

Die beiden besten Drittplatzierten der drei Gruppen qualifizieren sich für die KO-Phase der Copa America. Dies eröffnet eine Menge Möglichkeiten, wer sich qualifizieren wird und welche Paarungen sich im Viertelfinale ergeben, zumal die letzten Gruppenspiele nicht zeitgleich ausgetragen werden. Somit können sich die Tabellenstände in den Gruppen am letzten Spieltag auf die Motivation der Teams auswirken.

Wer gewinnt die Copa America 2019?

Brasilien ist zu Recht der eindeutige Favorit. Für die Mannschaft spricht nicht nur ihre Stärke, sondern zusätzlich noch der Heimvorteil.

Wenn Argentinien Lionel Messis Fähigkeiten optimal nutzt, ist es der größte Mitfavorit. Allerdings stellt die Mannschaft schon lange keine Einheit mehr dar. Es wäre nicht allzu überraschend, wenn sie es schon im Viertelfinale mit Brasilien zu tun bekäme, falls Kolumbien sich den Gruppensieg holt.

Uruguay und Kolumbien sind die Geheimtipps unter den Außenseitern, aber diese Copa America ist vielleicht sogar für ein Team mit der Erfahrung von Chile zu schwer.

Unter den Außenseitern zu beachten ist Venezuela. In Salomon Rondon und Josef Martinez verfügen Sie über zwei starke Angreifer mit unterschiedlichen Qualitäten. Beide trafen im März gegen ein in Bestbesetzung angetretenes Argentinien, und manche Verteidigung könnte Probleme mit ihren schnellen Kontern haben. Dieser Sieg war um so eindrucksvoller, weil er auf neutralem Platz in Madrid errungen wurde.

Mit Ronald Hernandez, Yangel Herrera und Torhüter Wuilker Fariñez, alle schon gegen Argentinien in der Startelf, stehen neben den erfahrenen Kräften auch junge Spieler aus dem Finale der U20-WM 2017 im Aufgebot.

Mit den jungen Verstärkungen Rondon in der Sturmspitze und Martinez, der von der Bank kommen könnte, kann die venezolanische Mannschaft, wenn sie gut organisiert und taktisch richtig eingestellt ist, für die eine oder andere Überraschung sorgen, falls sie die Gruppenphase übersteht – was ihr gegen schwächere Gegner wie Peru und Bolivien durchaus gelingen könnte.

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