Mai 3, 2017
Mai 3, 2017

Wetten auf Cricket: Cricket-Wetten erklärt

Die Regeln von Cricket verstehen und auf Cricket wetten

Wie beeinflussen die unterschiedlichen Austragungsformen Cricket-Wetten?

Welche Faktoren können bei Cricket-Wetten hilfreich sein?

Wetten auf Cricket: Cricket-Wetten erklärt

Cricket ist als eine komplexe und strategische Sportart bekannt. Cricket-Wetten hingegen sind viel einfacher und unkomplizierter. Nachdem Wettende gelernt haben, wie sie auf Cricket wetten können, können sie in den unterschiedlichen Austragungsformen gute Wettmöglichkeiten finden. Hier erfährst du, wie du auf Cricket wettest.

Statt auf Cricket zu wetten, probieren sich viele Wettende an „rasanteren“ Alternativen wie Baseball-Wetten oder Handball-Wetten. Die Modernisierung der Austragungsformen und die Menge der verfügbaren Daten haben das Interesse an Cricket-Wetten aber wachsen lassen.

Cricket-Wetten – Wie funktioniert diese Sportart?

Im Cricket treten zwei Mannschaften mit elf Spielern gegeneinander an. Ein Cricket-Feld ist rund und kann verschiedene Größen haben, aber die Partie spielt sich hauptsächlich im „Pitch“ ab, dem 20 Meter langen Teil des Spielfeldes, in dem die beiden Wickets stehen. Die beiden Mannschaften sind abwechselnd Werfer (Bowler) oder Schlagmänner (Batsmen): Ein Bowler und zehn Feldspieler treten gegen zwei Batsmen der schlagenden Mannschaft an, die an den beiden Wickets stehen.

Batting

Ziel des Battings ist es, in den zugewiesenen „Overs“ (sechs Würfe des Bowlers), oder bevor alle Batsmen ausgeschieden sind, die meisten Runs zu erzielen. An beiden Wickets steht je ein Batsman und die Richtung des Wurfes ändert sich nach jedem „Over“.

Runs werden erzielt, indem der Batsman von Wicket zu Wicket läuft, nachdem er den Ball weggeschlagen hat, oder wenn der Ball nach Berühren des Bodens die durch ein Seil markierte äußere Begrenzung („Boundary“) trifft. Berührt er den Boden nicht, zählt dies als sechs Runs.

Bowling

Ziel des Bowlings ist es, die Anzahl der Runs der Schlagmänner möglichst gering zu halten und alle Spieler durch eine der folgenden Methoden ausscheiden zu lassen: 

MethodeBeschreibung
Bowled Der Bowler trifft das Wicket (drei Stäbe), das der Batsman beschützen muss.
Caught Der Ball wird vom Batsman berührt und dann von einem Feldspieler gefangen, ohne vorher den Boden zu berühren.
Leg before wicket (LBW) Der Ball trifft das Bein des Batsmans durch den Wurf des Bowlers (die Flugbahn des Balls muss auf das Wicket gerichtet sein).
Run out Der Ball trifft das Wicket (durch einen direkten Wurf oder mit dem Ball in der Hand), bevor einer der Batsmen seinen Run beenden kann.
Stumped Der Batsman versucht, den Ball zu schlagen, indem er seine Schlaglinie verlässt, und der Feldspieler hinter ihm trifft das Wicket mit dem Ball.

Die Wurftechniken im Cricket sind sehr unterschiedlich. Die häufigsten Stile sind: 

WurftechnikBeschreibung
Schnell Rechts- oder linkshändiger Wurf, meist über 135 km/h
Mittel-schnell Rechts- oder linkshändiger Wurf, meist zwischen 95–135 km/h
Off Spin Rechtshändiger Wurf mit Finger-Spin-Technik, durch die der Ball nach rechts fliegt
Leg Spin Rechtshändiger Wurf mit Wrist-Spin-Technik, durch die der Ball nach links fliegt
Slow Orthodox Linkshändiger Wurf mit Finger-Spin-Technik
Slow Chinaman Linkshändiger Wurf mit Wrist-Spin-Technik

Wetten auf Cricket: Die unterschiedlichen Spielformen verstehen

Die Cricket-Regeln sind in den unterschiedlichen Austragungsformen gleich. Bei Cricket-Wetten sind die unterschiedlichen Anwendungen dieser Regeln entscheidend. In jeder Austragungsform hat die schlagende Mannschaft unterschiedlich viele „Innings“ (Anzahl der Schläge) und „Overs“ (Anzahl der Würfe des Gegners).

Unten eine kurze Erklärung der einzelnen Austragungsformen:

AustragungsformBeschreibung
First-Class Cricket Jede Seite hat zwei Innings und das Ergebnis wird innerhalb von fünf Tagen (internationale Spiele) oder vier Tagen (nationale Spiele) ermittelt.
Limited-Overs Cricket Die Partie dauert einen Tag und besteht aus entweder 40 oder 50 „Overs“ pro Mannschaft.
Twenty20 Cricket Moderne Form des Spiels mit nur 20 „Overs“.

Je nach Austragungsform sind unterschiedliche Mannschaften und Spieler gefragt. Ein Beispiel dafür wäre der Batsman, der viel trifft und daher eher im Twenty20 Cricket eingesetzt wird, da hier mehr Runs in kurzer Zeit erzielt werden müssen. Ein disziplinierterer Schlagmann würde eher in einer First-Class Cricket-Partie antreten, da er schwerer aus dem Spiel zu werfen ist.

Was kann bei Cricket-Wetten hilfreich sein?

Wie bei Mannschaften im American Football gibt es einige Cricket-Mannschaften, die eine bessere Offensive haben, während andere in der Defensive besser aufgestellt sind. Im Cricket heißt das dann, dass sie entweder im Batting oder im Bowling besser sind.

Ein Blick auf die Mannschaftsaufstellung verrät, ob eine Mannschaft ihren Gegner eher durch Runs besiegt oder ob sie darauf abzielt, den Gegner im Bowling schnell aus dem Spiel zu befördern. 

Wenn man lernt, wie man auf Cricket wettet, ist es besonders wichtig, zu verstehen, wie externe Faktoren das Ergebnis einer Cricket-Partie beeinflussen können. Diese externen Faktoren sind etwa das Wetter, die Tageszeit oder die Beschaffenheit des Platzes.

Ähnlich wie bei Fußball-Wetten haben einige Mannschaften einen größeren Heimvorteil als andere. Das liegt zum Teil daran, das Mannschaften versuchen, ihren Platz zu pflegen, um dort ihre Stärken abrufen zu können.

Cricket-Mannschaften setzen verschiedene Bowler ein und ihre jeweiligen Stile sind für verschiedene Arten der Pitches unterschiedlich gut geeignet. Einige Pitches sind nasser, härter oder weicher als andere und sind unterschiedlich stark mit Gras bewachsen. Wettende sollten Folgendes beachten:

Art des PitchesGeeignet für
Flacher Pitch Batsmen – Die Flugbahn des Balls ist leichter einzuschätzen
Grüner Pitch Schneller Bowler – Der Ball fliegt durch die Luft und prallt von der Grasnarbe ab
Trockener Pitch Spin-Bowler – Der trockene Platz sorgt dafür, dass der Ball sich nach dem Aufschlag dreht

Das Wetter hat größeren Einfluss auf Cricket als auf andere Sportarten, denn Cricket kann nicht im Regen gespielt werden. Erfahren Sie mehr über die Duckworth-Lewis Method und darüber, wie eine Cricket-Partie entschieden wird, wenn sie vom Wetter beeinflusst wird. Außerdem trocknet die Sonne den Pitch aus und in Ländern mit mehr Niederschlag gibt es häufiger nassere und grünere Pitches.

Wetten auf Cricket: Die wichtigsten Dinge, die Sie sich merken müssen

Wettende sollten zuerst die Regeln des Spiels lernen. Dann sollten sie die Unterschiede in den Austragungsform verstehen und verinnerlichen, welche Mannschaften und Spieler besser zu diesen Formen passen. Die Analyse des Pitches und der Wetterbedingungen erlaubt schließlich, das mögliche Ergebnis der Partie besser vorauszuahnen.

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