Mrz 23, 2021
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Wetten auf MMA: Ultimativer Leitfaden für MMA-Wetten

Was ist MMA? MMA-Regeln verständlich erklärt

Wie werden MMA-Kämpfe organisiert?

MMA-Wettmärkte

So finden Sie lukrative MMA-Quoten

Wetten auf MMA: Ultimativer Leitfaden für MMA-Wetten

Mixed Martial Arts (MMA) ist eine Sportart, deren Beliebtheit im vergangenen Jahrzehnt stark angestiegen ist und dementsprechend auch für Wetten immer beliebter geworden ist. Was ist also MMA, wie funktionieren MMA-Kämpfe, und welchen Wettansatz sollten wir dabei wählen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie auf MMA wetten und die Quoten zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Was ist MMA? MMA-Regeln verständlich erklärt

MMA ist ein gleichgeschlechtlicher Kampfsport mit vollem Körperkontakt, bei dem zwei Kämpfer in organisierten Kämpfen gegeneinander antreten. Kämpfer dürfen bei MMA mit der gesamten Länge und dem gesamten Umfang ihrer Arme und Beine angreifen, sie können also in verschiedenen Kampfstilen und -strategien schlagen, treten, Ellenbogen und Knie einsetzen und mit den Händen greifen.

MMA-Kämpfe bestehen aus Runden à fünf Minuten. Größtenteils gehen MMA-Kämpfe über eine Dauer von drei Runden (mit einer potenziellen Gesamtdauer von 15 Minuten), während Titel- und Hauptkämpfe oft über fünf Runden ausgeführt werden, mit einer entsprechenden potenziellen Gesamtdauer von 25 Minuten.

MMA-Kämpfe können ähnlich wie Boxkämpfe in einem Ring stattfinden, werden jedoch üblicherweise in einem Käfig oder Oktagon ausgetragen. Diese achteckigen Bühnen sind zwischen 7,5 und 9,15 Meter lang und werden von 1,80 Meter hohen Netzen begrenzt.

Der Gewinner eines MMA-Kampfes kann auf fünf verschiedene Weisen ermittelt werden:

  • Knockout (KO): Ein Kämpfer fügt dem anderen einen KO zu.
  • Technischer KO (TKO): Der Ringrichter, Kampfarzt oder der Betreuer eines Kämpfers beendet den Kampf und erklärt einen Kämpfer zum Sieger, da einer der Kämpfer sich aufgrund wiederholter Treffer nicht mehr vernünftig oder sicher wehren kann.
  • Aufgabe: Ein Kämpfer wird zu Boden gerungen und kann sich nicht mehr aus dem Griff des Gegners befreien. Ein Kämpfer kann seine Aufgabe durch Abklopfen auf den Boden oder auf seinen Gegner signalisieren.
  • Punktsieg: Erreicht ein Kampf die Gesamtdauer ohne KO, TKO oder Aufgabe, wird der Sieger von einer dreiköpfigen Jury bestimmt. Entscheiden alle drei Richter für denselben Kämpfer, gilt dies als einstimmiger Punktsieg. Bewertet einer der drei den Kampf als Unentschieden oder Sieg für den anderen Kämpfer, gilt dies als Sieg nach Mehrheitsentscheidung oder geteilter Entscheidung. Bewerten mindestens zwei Kampfrichter den Kampf nicht als Sieg für denselben Kämpfer, wird der Kampf als Unentschieden gewertet.
  • Disqualifikation (DQ): Bricht ein Kämpfer während eines Kampfes schwerwiegend oder wiederholt die Regeln, kann er vom Ringrichter disqualifiziert werden und verliert automatisch.

Wie werden MMA-Kämpfe organisiert?

Der Tough Guy Contest, die erste organisierte MMA-Liga in den USA, wurde 1980 gegründet. Heute gibt es verschiedene MMA-Organisationen, die weltweit platzierte und übertragene Events veranstalten, von denen die Ultimate Fighting Championship (UFC) die beliebteste ist. Weitere namhaften MMA-Kampfligen sind u. a. Bellator, Absolute Championship Berkut (ACB), Fight Nights Global (FNG) und die ONE Championship.

Zahlreiche dieser Organisationen veranstalten die Vorzeige-Events (oftmals aufgeführt mit dem Namen der Organisation gefolgt von einer Nummer, z. B. UFC 260) alle drei bis vier Wochen unter einem bestimmten Titel oder im Zusammenhang mit einem wichtigen Kampf, während kleinere Events (wie etwa die UFC Fight Night oder UFC on ESPN) wöchentlich oder zweiwöchentlich stattfinden.

Ähnlich wie bei anderen Kampfsportarten wie dem Boxen werden MMA-Profikämpfe nach Geschlechtern getrennt und in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt. Die Divisionen führen üblicherweise Ranglisten ihrer besten Kämpfer auf, wie etwa in der UFC, bei der der Champion (Titelverteidiger) die Bestenliste anführt, gefolgt von den 15 nächstbesten Kämpfern.

Die verschiedenen MMA-Kampforganisationen vergeben Titel in verschiedenen Divisionsklassen. Als Beispiel sehen Sie nachstehend die von der UFC genutzten:

UFC-Divisionen Männer

Gewichtsklasse

UFC-Divisionen Frauen

Gewichtsklasse

Strohgewicht

Bis zu 52,2 kg

Strohgewicht

Bis zu 52,2 kg

Fliegengewicht

52,6–56,7 kg

Fliegengewicht

52,6–56,7 kg

Bantamgewicht

57,2–61,2 kg

Bantamgewicht

57,2–61,2 kg

Federgewicht

61,7–65,8 kg

Federgewicht

61,7–65,8 kg

Leichtgewicht

66,2–70,3 kg

Weltergewicht

70,7–77,6 kg

Mittelgewicht

77,6–83,9 kg

Halbschwergewicht

84,4–93,0 kg

Schwergewicht

93,4–120,2 kg

Gelegentlich werden auch MMA- Kämpfe im Catchweight ausgerichtet. Diese finden statt, wenn sich zwei Kämpfer darauf einigen, einen Kampf bei vorher festgelegten Gewichtswerten auszutragen, oder wenn ein Kämpfer die Gewichtsklasse für den betreffenden Kampf nicht erreicht, sein Gegner aber damit einverstanden ist, den Kampf trotzdem auszutragen.

MMA-Wettmärkte

Pinnacle bietet für jeden Kampf bei jedem von den zahlreichen MMA-Kampforganisationen ausgerichteten Events, darunter Bellator und zahlreiche andere, Quoten an. Pinnacle bietet für jeden MMA-Kampf zwei Hauptwettmärkte:

  • Moneyline: Wie bei anderen Sportarten handelt es sich hierbei um die einfache Wette auf den Sieger des Kampfes.
  • Über/Unter Runden: Bei diesem Wettmarkt sagen Sie voraus, wie viele Runden der Kampf Ihrer Meinung nach dauern wird. Wenn Sie beispielsweise wetten, dass der Kampf über 1,5 Runden dauern wird, muss der Kampf zwei Runden oder länger dauern.

Weitere beliebte MMA-Wettmärkte umfassen die Art der Entscheidung, und ob ein Kampf über die Gesamtdauer gehen wird oder nicht (was vom Über/Unter Runden-Wettmarkt abgedeckt werden könnte). Bestimmte Buchmacher bieten zusätzlich Kombinationen dieser Wettmärkte an, z. B. KO-Sieg oder TKO-Sieg von Conor McGregor TKO in unter 3,5 Runden.

So finden Sie lukrative MMA-Quoten

Wie bei anderen Sportarten sollten Sie auch bei Wetten auf MMA nicht nur danach gehen, wer Ihrer Meinung nach einen Kampf gewinnen wird, sondern auch danach, ob die Quote für einen Kämpfer einen guten Gegenwert bieten.

Ein Kämpfer kann für einen MMA-Kampf aus verschiedenen Kämpfen als Favorit oder Außenseiter angeführt werden, die Sie bei Ihrem Vergleich zwischen den beiden Kontrahenten in Betracht ziehen sollten. Dazu gehören (neben anderen) die derzeitige Form und kürzlich erbrachte Leistungen, Kampfstil und -strategie, Divisionsrang und körperliche Attribute.

Diese Einschätzung sollte auf mehr beruhen, als nur darauf, welcher Kämpfer größer oder schwerer ist oder die größere Reichweite hat. Das erforderliche Gewicht zu erreichen, kann für MMA-Kämpfer eine mühsame Aufgabe sein – insbesondere, wenn sie für einen Kampf in eine andere Division wechseln – die sich durchaus negativ auf ihre Vorbereitungen auswirken kann.

Als eines der bemerkenswertesten Beispiele dafür sei Conor McGregors Wechsel vom Federgewicht zum Weltergewicht genannt, bevor er bei UFC 196 im März 2016 gegen Nate Diaz antrat. McGregor fiel es schwer, seinen Kampfstil an seine Gewichtszunahme anzupassen, was letztlich zu seiner Niederlage in der zweiten Runde und damit seiner ersten UFC-Niederlage überhaupt führte.

Sich im Vorfeld des Kampfes mit den potenziellen Taktiken zu befassen, kann hilfreich sein.

Dies unterstützt die Auffassung, dass Kämpfe nicht nur im Oktagon entschieden werden. Auch externe Faktoren können sich auf das Ergebnis auswirken, zum Beispiel, ob ein Kämpfer Heimvorteil hat, wann und ob die Kämpfer zum Kampf anreisen müssen (MMA-Kämpfe werden weltweit ausgetragen), Verletzungshistorie und etwaige Veränderungen des Trainings- und Coaching-Staff eines Kämpfers.

Es sei anzumerken, dass manche Kämpfer Trainingsvideos öffentlich posten, aufgrund derer Sie den potenziellen Ansatz des Kämpfers vor einem Kampf einschätzen können.

Insbesondere für Neulinge bei MMA-Wetten ist dies ein nützliches Element. Eine effektive Strategie bei der Vorbereitung auf einen Kampf ist es, zu versuchen, die Taktiken der beiden Kämpfer für den betreffenden Kampf vorherzusagen, und welche Erfolgsaussichten ihre jeweiligen Kampfstile im direkten Aufeinandertreffen haben werden. Bei einem Kampf zwischen einem aggressiven Kämpfer, der frühe KOs anstrebt, und einem passiveren Gegner, der sich den Sieg über die Gesamtdauer des Kampfes sichern will, wird möglicherweise derjenige gewinnen, der in den ersten beiden Runden die Oberhand hat.

Hier würden dann der Vergleich der körperlichen Eigenschaften der beiden Kämpfer ins Spiel kommen. Verfügt der aggressivere Kämpfer über eine größere Reichweite als sein Gegner, wird er wohl seinen typischen Ansatz wählen und es von Anfang an auf einen raschen Knockout anlegen. Hat der passivere Kämpfer die größere Reichweite, kann er sich möglicherweise darauf verlegen, die ersten Angriffe seines Gegners abzuwehren und den Kampf in den späteren Runden für sich zu entscheiden.

Je nachdem, was Ihrer Meinung nach passieren kann, können Sie nun auch Ihre Prognosen für andere Märkte mit Informationen füttern, etwa Wetten auf Art der Entscheidung und die Dauer des Kampfes.

Dabei können Sie umfangreiche Online-Daten zur Hilfe nehmen, mit denen Sie ein Kämpferprofil herausarbeiten können. Auf der offiziellen UFC-Website können Sie beispielsweise die körperlichen Attribute von Kämpfern vergleichen, die Art der Entscheidung bei ihren Siegen und Niederlagen sowie bedeutenden Schlag- und Greifstatistiken bei jedem Kampf und jedem UFC-Event.

Wenn Sie mehr über MMA-Wetten erfahren oder schlichtweg Ihre Prognosen verbessern wollen, bietet Ihnen Betting Resources detaillierte Vorberichte zu jedem UFC-Titelkampf sowie Erkenntnisse von unserem Experten Adam Catterall zu jedem Kampf bei den Hauptevents der UFC.

Bei Pinnacle finden Sie auch die aktuellen MMA-Quoten für die nächsten Kämpfe.

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Die Wettressourcen von Pinnacle sind eine der umfangreichsten Sammlungen von Expertenratschlägen zum Thema Wetten im Internet. Sie richten sich an alle Erfahrungslevel mit dem Ziel, den Wettenden wertvolles Wissen zu vermitteln.