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Mrz 28, 2017
Mrz 28, 2017

Strategie für Golf-Wetten: Erfolg = Talent + Glück

Finden Sie heraus, warum Glück ein wichtiger Bestandteil einer Strategie von Golf-Wetten ist

Wie Sie Glück bei Golf-Wetten messen können

Regression zur Mitte in Golf-Wetten analysieren

Strategie für Golf-Wetten: Erfolg = Talent + Glück
In der laufenden Golf-Saison 2017 werden Wettende ihre Golf-Wetten weiter verfeinern. Anders als bei den meisten Sportarten spielt Glück eine ausschlaggebende Rolle für das Ergebnis eines Golf-Spiels oder -Turniers. Eine Regressionsanalyse kann dabei helfen zu verstehen, wie Zufall funktioniert, und gewährt so einen wertvollen Einblick für Interessierte an Golf-Wetten. Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Glück für Ihre Strategie bei Golf-Wetten messen können.

Strategie für Golf-Wetten: Das Glück auf seiner Seite haben

Glück spielt für das Ergebnis von Wettkämpfen in Individualsportarten eine gewisse Rolle. Im Golf ist diese größer als in den meisten anderen Sportarten, wobei manche behaupten, dass Baseball-Wetten am stärksten durch Glück beeinflusst sind. Der berühmte Zocker und Glücksspieler Titanic Thompson fasste es ganz gut zusammen: „Bei Poker, Billard und an den Würfeln musst du dich um dein Spiel und das deines Kontrahenten sorgen. Beim Golf gibt es noch das Wetter.“ Das Wetter ist natürlich nur einer von vielen Faktoren, der Golf zu einem schwer berechenbaren Sport macht. Wenn Sie das Glück auf Ihrer Seite haben, kann das großen Einfluss auf Ihre Golf-Wetten haben.

Als allgemeingültige Regel gilt: Je mehr ineinandergreifende Elemente es gibt (wie das Wetter in Fußball-Wetten), desto schwerer ist das Ergebnis vorauszusagen. Wenn Wettende einmal wissen, wie man auf Golf wettet, sollten sie folgende Eigenschaften im Kopf behalten:

  • Golf wird draußen gespielt und das Wetter kann ein Spiel stark beeinflussen.
  • Turniere dauern vier Tage und die Abschlagzeiten der Kontrahenten sind unterschiedlich, weswegen die Spieler nur selten auf identische Bedingungen treffen.
  • Ein Golfplatz ist sehr groß und bietet viele verschiedene Untergründe.
  • Die Pin Positions (das anvisierte Ziel der Spieler) ändern sich in jeder Runde.
  • Das Feld möglicher Gewinner ist, was Wett-Standards angeht, breit gestreut.
  • Die Punktewertung für Turniere mit 72 Löchern funktioniert so, dass ein Spieler 71 Löchern lang vorne liegen und durch das Ergebnis am letzten Loch verlieren kann.

Durch diese große Anzahl zufälliger Variablen, die das Punkteergebnis eines Golfers beeinflussen können, ist es kaum verwunderlich, dass Golf-Wetten viel höhere Quoten zu bieten scheinen. Das zeigen auch die aktuellen Wettquoten für das US Masters.

Bei Poker, Billard und an den Würfeln musst du dich um dein Spiel und das deines Kontrahenten sorgen. Beim Golf gibt es noch das Wetter. Der berühmte Glücksspieler Titanic Thompson


Trotz der kleinen Auswahl an Spielern, die die PGA Tour und die European Tour dominieren, haben 28 der 43 letzten Major-Turnier-Gewinner seit dem US Masters 2009 nur einmal gewinnen können. 
Dies wird durch die folgende Liste großer Außenseiter verdeutlicht, die Major-Turniere in den letzten zehn Jahren unter besonderen Umständen gewonnen haben:

Überraschende Siege in Golf-Major-Turnieren der letzten zehn Jahre:

SpielerGolf-Major-TurnierQuoteBesondere Umstände
Danny Willet US Masters 2016 101.000 Hat seitdem kein Major-Turnier besser als T37 gespielt
Darren Clarke British Open 2011 126.000 Im nächsten Major-Turnier bei der US PGA Tour 2011 brauchte er in den ersten zwei Runden +15 Schläge
Keegan Bradley US PGA 2011 151.000 Debüt in einem Major-Turnier
Louis Oosthuizen British Open 2010 201.000 Hat in den vorherigen acht Major-Turnieren nur einen Cut geschafft
Lucas Glover US Open 2009 201.000 Die Veranstaltung war die feuchteste und am häufigsten unterbrochene in der US Open-Historie; Golver schaffte den Cut in den drei vorigen US Open-Turnieren nicht
Yang Yong-eun US PGA 2009 151.000 Schaffte den Cut in fünf der sieben vorigen Major-Turniere nicht
Michael Campbell US PGA 2005 151.000 Campbell musste aus fast 1,8 Metern Entfernung putten, um sich zu qualifizieren

Golf-Wetten – Talent und Glück analysieren

Jede erfolgreiche Strategie für Golf-Wetten kann das Talent und Können eines Spielers analysieren, aber auch einbeziehen, wie das Glück oder Zufälle die Ergebnisse beeinflusst. Ein Wettender wie ein Spieler denken:

Erfolg = Talent + Glück

Wer die Bedeutung dieser Gleichung in der Welt des Golfs erkennt, muss neben dem Handicap auch das Glück und den Zufall in sein Denken einbeziehen. Aber wie kann man Zufallsfaktoren messen?

Eine Methode ist es, die Wichtigkeit der Regression zu verstehen. Ein Beispiel: Wenn man das Ergebnis der ersten Runde eines Major-Turniers abwartet, könnte man für das Kriterium Talent schlussfolgern, dass die Spieler, die unter Par geblieben sind, an diesem Tag mehr Talent als der durchschnittliche Teilnehmer hatten. Die Formel zeigt uns aber, dass auch das Glück eine Rolle gespielt hat.

Ebenso würden Spieler, die über Par gespielt haben, als unterdurchschnittlich gute Spieler abgestempelt, aber es könnte auch Pech gewesen sein, das auf das Ergebnis Einfluss hatte. Daraus lassen sich zwei Aussagen formulieren:

Überdurchschnittliches Ergebnis in der ersten Runde:

Überdurchschnittliche Leistung + Glück

Unterdurchschnittliches Ergebnis in der ersten Runde:

Unterdurchschnittliche Leistung + Pech

Das Ziel von Golf-Wetten ist es, präzise Vorhersagen zu treffen. Das bedeutet, dass wir diese Analyse benutzen müssen, um vorauszusagen, was in Runde 2 passieren kann. Wenn man annimmt, das die Leistung gleich bleibt (das ist eine pauschale Annahme), wird das Glück zur Variablen, die man nicht genau messen kann. Man kann nur annehmen, dass es unwahrscheinlich ist, dass es genau wie in der ersten Runde verteilt sein wird.

Man kann daher sagen, dass die Spieler, die in der ersten Runde überdurchschnittlich gut gespielt haben, auch in der zweiten Runde so gut spielen, dass aber ihr Glück nicht anhält und ihre Punktzahl nicht so beeindruckend ist.

Das Gegenteil träfe für die schlechter gestarteten Spieler zu, deren Punktzahl sich (im Durchschnitt) leicht verbessert, da sie nicht so viel Pech haben wie in der ersten Runde.

Warum nimmt das Glück vieler Stars, die auf dem Titelbild der Sports Illustrated zu sehen sind, ab? Die statistische Antwort ist Regression.

Die interessante Beobachtung für Wettende ist, dass die Regression nahelegt, dass sich die Punktzahl der Spieler in der zweiten Runde wahrscheinlich näher an der durchschnittlichen Punktzahl befindet, als in der ersten Runde noch zu vermuten ist. Dieses Einpendeln wird durch die Regression zur Mitte bewirkt, die bei extremeren Punktzahlen deutlicher zu sehen sein sollte.

Aber Vorsicht: Die Regression garantiert kein Ergebnis. Einige Spieler spielen sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde gut oder in beiden Runden schlecht. Im Durchschnitt entwickelt sich die Punktzahl – wenn wir den Zufall miteinbeziehen – rückläufig hin zur Mitte.

Regression und der Sports Illustrated-Fluch

Wie bereits erwähnt, geht es hier um Durchschnittserwartungen, gleichzeitig ist die Regression aber eine statistische Tatsache – eine oft falsch verstandene. Ein gutes Beispiel, das Regression im Golf zeigt, ist der Sports Illustrated-Fluch, eine Legende, die besagt, dass das Glück im Spiel unverhältnismäßig vieler Stars, die auf dem Titelbild des berühmten Magazins erscheinen, abnimmt.

Dahinter steckt aber kein Fluch, sondern nichts als einfache Regression. Es ist erwartbar, dass viele Spieler nicht an ihre Höchstform anknüpfen können, da ihre Leistungen, die sie auf die Titelseiten gebracht haben, Extreme darstellen, und sich ihre Leistungen wieder zum durchschnittlichen Mittelwert hin entwickeln werden.

Die Regression sollte man bei Major-Turnieren im Auge behalten, jedoch nicht über eine ganze Saison, wo das Glück sich Richtung Durchschnitt bewegt und das Talent entscheidend ist. Diese Beobachtung ist für längere Zeiträume noch relevanter, wie etwa das Beispiel des mehrfachen Major-Gewinners Tiger Woods und anderer Spieler beweist.

Aber so extrem ausgeprägt die Talente solcher Spieler auch sind, so sind sie doch in kürzeren Zeiträumen nicht frei von Glück oder Pech. Das macht diesen Sport für Spieler und Wettende so einzigartig fordernd.

Jetzt verstehen Sie, welche Rolle Glück in einer Strategie für Golf-Wetten spielen kann. Nutzen Sie deswegen die besten online verfügbaren US Masters-Wettquoten!

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