Mrz 12, 2014
Mrz 12, 2014

Wetten auf die Formel1 2014

Wetten auf die Formel1 2014
In der Saison2014 führt die Formel1 die vermutlich bisher radikalsten Regeländerungen in der Geschichte dieses Sports ein. Neue Motoren, innovative Regeln und zwei neue Strecken. Angesichts so dramatischer Änderungen wollen wir betrachten, wie Wettende, die auf die Formel1 setzen möchten, sich im Jahr2014 einen Vorteil sichern können.

Zu vorhersehbar? Warum die Formel1 sich ändern muss

In der letzten Saison schrieben wir darüber, wie Wettende versuchen, Methoden zur Vorhersage der Grand-Prix-Gewinner zu entwickeln, und fanden heraus, dass das Qualifying eine relativ hohe Aussagekraft für Formel-1-Wetten hat.

Ein Blick auf die Daten aus drei GP-Saisons (2009, 2012 und 2013) zeigt, dass, auch wenn bei einigen spannenden Rennen das Ergebnis durcheinander gewürfelt wurde, meist eine eindeutige Korrelation zwischen dem Qualifying und den Rennresultaten bestand.

Eine Korrelation von „1“ würde bedeuten, dass jeder Fahrer das Qualifying und das Rennen auf demselben Platz beendet, während „0“ bedeutet, dass es überhaupt keine Korrelation gibt.

SaisonKorrelationAnzahl der Rennen mit Korrelation
2009 0,61 71%
2012 0,54 60%
2013 0,67 84%

Die Rückkehr von Pirelli als Reifenlieferant im Jahr2012 sollte die Rennen attraktiver gestalten und so neue Fans für den Sport gewinnen. Der anfängliche Einfluss lässt sich an der Korrelation von 0,54 verglichen mit 0,61 in der Vorsaison erkennen.

Aufgrund der Forderung von Konstrukteuren und Fahrern nach mehr Zuverlässigkeit waren die Reifen in der Saison2013 haltbarer und verursachten weniger Unsicherheit beim Reifeneinsatz, was zu einer enormen Korrelation von 0,67 führte. In der Saison 2013 konnte bei 84% der Rennen eine Korrelation festgestellt werden.

Da die Rennen wieder sehr vorhersagbar wurden– Sebastian Vettel gewann neun Rennen in Folge und 52% der auf Pole startenden Fahrer konnten das Rennen gewinnen– reagierte die FIA 2014 mit den umfangreichsten und radikalsten Regeländerungen in der Geschichte der Formel1.

Fehlende Verlässlichkeit bietet Potenzial für Wettende

Die wohl größte Änderung betrifft die Motoren. Die 2,4-Liter-V8-Motoren, die seit 2006 zum Einsatz kamen, wurden durch 1,6-Liter-V6-Turbos ersetzt.

Da die Motoren nicht weiterentwickelt werden dürfen, hat die Motorenleistung wieder mehr Einfluss auf das Abschneiden im Rennen. Die Leistung der neuen Motoren wird durch die Hybrid-Technologie, das sogenannte ERS, verstärkt.

ERS, das „Energierückgewinnungssystem“, besteht aus dem bereits bekannten KERS-System sowie einem zweiten elektrischen Motor. Während im letzten Jahr zusätzliche 60kW für maximal 6,7Sekunden pro Runde erlaubt waren, sind 2014 150kW für insgesamt 30Sekunden zulässig.

Das klingt gut, aber haben solch radikale Änderungen auch Nachteile?

Das kann niemand wirklich wissen. Auch nicht die Buchmacher, wodurch sich große Chancen für clevere Wettende bieten. Die Vergangenheit legt nahe, dass so dramatische Änderungen zu extremen Zuverlässigkeitsproblemen führen, und zwar ganz besonders zu Saisonbeginn. Christian Horner, Teamchef von Red Bull, glaubt, dass die Ausfallquoten in den Rennen bei bis zu 50% liegen könnten, und der ehemalige Fahrer Martin Brundle sagte: „Ich wäre nicht überrascht, wenn angesichts der Schwierigkeiten vor der Saison die Hälfte des Feldes oder sogar mehr nicht ins Ziel kommt.“

Angesichts dieser mangelnden Zuverlässigkeit zu Beginn der Saison2014 haben Wettende die Chance, sich einen echten Vorteil zu verschaffen

Du solltest dich auch nicht zu sehr von den Tests beeinflussen lassen, wie der technische Direktor von Ferrari, Pat Fry, erklärt: „Im Rennen ist es viel schwieriger, für ein zuverlässiges Auto zu sorgen als bei Tests, weil die Teams nicht so lange an den Autos arbeiten können. Schwierigkeiten entstehen schon allein aufgrund der Komplexität, und das gilt ganz besonders fürs Qualifying und fürs Rennen.“

Angesichts dieser mangelnden Zuverlässigkeit zu Beginn der Saison2014 haben Wettende die Chance, sich einen echten Vorteil gegenüber dem Buchmacher zu verschaffen, wenn sie die Auswirkungen richtig abschätzen können.

Neue Benzinregeln machen Strategien verlässlicher

Neben den neuen Motoren gibt es jetzt auch ein Benzinlimit. Die Fahrer können pro Rennen nur noch 100kg Benzin verwenden, wodurch die Teams gezwungen sind, bis zu 60% weniger Benzin als in der letzten Saison zu nutzen und gleichzeitig die Leistung zu erhalten.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Rennen?

Laut Adrian Newey, technischer Direktor von Red Bull, wird der Benzinverbrauch in den meisten Rennen in diesem Jahr das vorrangige Problem sein.

Durch das Benzinlimit gewinnt die Rennstrategie an Bedeutung. Newey sagte: „Die Fahrer müssen während des Rennens Benzin sparen, weswegen verschiedene Fahrstile zum Einsatz kommen werden. Und es wird weniger schnelle Runden geben, weil Sprit gespart werden muss.“

Die Fahrer müssen sich also entscheiden, ob sie schnell beginnen und dann Sprit sparen oder zu Rennbeginn Benzin sparen und später im Rennen zulegen möchten.

Es gilt jedoch zu beachten, dass die Benzinlimits im Qualifying keine große Rolle spielen werden. Newey kommentierte dies wie folgt: „Einige Motoren werden unter Umständen im Qualifying bessere Leistungen bringen, da hier der Benzinverbrauch keine so große Rolle spielt wie im Rennen.“

Dies ist ein wichtiger Hinweis für Wettende, denn aufgrund der Änderungen bezüglich des Benzinverbrauchs, sollte nicht mehr von einer Korrelation zwischen Rennen und Qualifying ausgegangen werden. Der Benzinverbrauch eines Autos im Rennen wird durch den Fahrstil, das Setup des Autos, die Streckenbedingungen sowie den eigentlichen Rennkurs beeinflusst. Wettende, denen es gelingt, die Auswirkungen dieser Faktoren präziser einzuschätzen als die Buchmacher, sind klar im Vorteil.

Chancen durch zwei neue Rennstrecken

Während der Formel-1-Kalender2014 wie schon im Vorjahr 19Rennen enthält, wurden die Grand Prix in Indien und Korea gestrichen und durch den seit langem erwarteten Großen Preis von Russland und die Rückkehr nach Österreich nach über einem Jahrzehnt ersetzt.

Der Große Preis von Österreich findet auf vertrautem Terrain statt, schließlich wurden auf dem Red Bull Ring bereits von 1997 bis 2003 Rennen gefahren, als dieser noch A1 Ring hieß. Auch wenn auf diesem Kurs seit 2003 keine Rennen gefahren wurden, sollten Wettende einen Blick auf die Streckencharakteristiken, Überholmöglichkeiten sowie Wettermuster werfen, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, was sie am Rennwochenende erwartet.

Der Große Preis von Russland ist jedoch ein großes Fragezeichen. Er findet auf dem neu geschaffenen Kurs rund um den Olympischen Park in Sotschi statt. Da es bisher keine Renndaten gibt, die zu Rate gezogen werden können, ist die Strecke eine absolute Unbekannte. Wenn sie aber den Fahrern, Teams und Wettenden unbekannt ist, ist sie dies auch für die Buchmacher, wodurch sich Wettende einen Vorteil verschaffen können.

Die Formel1 2014 birgt viele Chancen für Wettende

Trotz der weitreichenden und radikalen Änderungen, die die Formel1 weniger vorhersagbar machen sollen, haben Wettende jetzt eine bessere Chance, sich einen Vorteil gegenüber Buchmachern zu verschaffen und profitablere Wetten abzugeben. Diese für die Buchmacher unangenehme Situation kommt besonders zu Saisonbeginn zum Tragen.

Wissen ist Macht, wenn es darum geht, möglichst profitabel zu wetten. Und angesichts massiver Zuverlässigkeitsprobleme, die zu erwarten sind, des Benzinlimits sowie zwei neuer Rennstrecken sind die Buchmacher weniger gut informiert als in früheren Saisons. Dies können Wettende, die auf die Formel1 2014 setzen, zu ihrem Vorteil nutzen und entsprechende Gewinne erzielen.

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